Im Jugendfußball vereint JSG Emsbüren/Leschede/Listrup besteht seit 25 Jahren

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Für das Engagement dankten JSG-Leiter Heiner Feldmann (links) und die Gäste den Verantwortlichen bei der Jubiläumsfeier im Haus Concordia. Foto: Concordia EmsbürenFür das Engagement dankten JSG-Leiter Heiner Feldmann (links) und die Gäste den Verantwortlichen bei der Jubiläumsfeier im Haus Concordia. Foto: Concordia Emsbüren

Emsbüren. Vor 25 Jahren haben die Sportvereine Concordia Emsbüren und der FC 47 Leschede sowie später auch der SV Listrup mit der Bildung einer Jugendspielgemeinschaft (JSG) Neuland betreten. In einer gemeinsamen Feier haben die Beteiligten jetzt Rückschau gehalten und einen Ausblick gewagt.

Zur Jubiläumsfeier im Haus Concordia begrüßte JSG-Leiter Heiner Feldmann die Verantwortlichen der drei Emsbürener Sportvereine ebenso wie die Trainer und Betreuer der A-, B- und C-Jugendmannschaften. Ein besonderes Willkommen galt den Sportkameraden, die mit viel Weitblick an der Gründung der JSG zur Saison 1991/1992 beteiligt waren.

Zahlreiche Erfolgen

Grund für die Zusammenarbeit seien die seinerzeit zunehmenden Schwierigkeiten gewesen, Jugendmannschaften im älteren Bereich anzumelden. Insbesondere wollte man nach Darstellung von Feldmann auch den Abwerbungen von Spielern durch höherklassige Vereine aus der Region einen Riegel vorschieben. Dieses sei durchweg gelungen, zumal für die eigenen JSG-Mannschaften die Möglichkeiten bestanden habe, höherklassig zu spielen. Feldmann machte diese These an zahlreichen Erfolgen deutlich. Heute spielen in elf Jugend-Mannschaften über 200 Jugendfußballer in drei A-, drei B- und fünf C-Jugendmannschaften. 40 Trainer und Betreuer engagieren sich in den JSG-Teams ehrenamtlich für den Jugendfußball.

Spielerdecke immer kleiner

Die Entwicklung der JSG in 25 Jahren zeichnete Hubert Silies in einer Power-Point-Präsentation mit zahlreichen Fotos nach. An die die Gründung erinnerte sich Andreas Lohle, seinerzeit Vorsitzender von Concordia Emsbüren. Angesichts des sich damals schon abzeichnenden demografischen Wandels sei die Spielerdecke immer kleiner geworden. In den 25 Jahren hätten rund 1000 Jugendliche aus den drei Vereinen die Jugendmannschaften durchlaufen. Dieses sei eine tolle Bilanz. Für den FC Leschede blickte Vorsitzender Claus Alfes zurück und bemerkte, dass es schon vor 35 Jahren eine A-Jugend-Spielgemeinschaft des FC Leschede mit dem SV Listrup gegeben habe. „Ich war damals Trainer“, so Alfes.

Demografischer Wandel

Einen Blick in die Zukunft wagte Markus Meyering, stellvertretender Vorsitzender des SV Listrup. Der demografische Wandel werde künftig immer mehr Spielgemeinschaften erforderlich machen. Der Jugendsport habe eine wichtige soziale Bedeutung, insbesondere auch vor dem Aspekt der Integration der Flüchtlinge. Im Namen der drei Vereine und der Jugendfußballer dankte Meyering JSG-Leiter Heiner Feldmann als Aushängeschild der Jugendspielgemeinschaft.

Vorbildliche Sportstätten

Die Gemeinde Emsbüren sei sich der Bedeutung des Sportes sehr bewusst, betonte die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Theissing. Die politischen Gremien hätten immer ein offenes Ohr für die Belange und Wünsche der Vereine gehabt. Vorbildliche Sportstätten der drei Vereine zeugten davon.

Bestehende Vereine nicht gefährden

Vor 25 Jahren habe es gewisse Vorbehalte gegen die Gründung von Spielgemeinschaften gegeben, erinnerte sich Hubert Börger, Vorsitzender des Kreisfußballverbandes Emsland. Heute sehe das ganz anders aus. Allerdings solle die Zusammenarbeit dort ausgebaut werden, wo es erforderlich und sinnvoll sei. Auf keinen Fall dürften bestehende Vereine gefährdet werden.


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