„Lange Nacht der Kirchen“ Kirche neu erleben im Kirchspiel Emsbüren

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Das Vorbereitungsteam freut sich auf viele Gäste bei der ersten „Langen Nacht der Kirchen“, am 2. September im Kirchspiel Emsbüren. Foto: Anne BremenkampDas Vorbereitungsteam freut sich auf viele Gäste bei der ersten „Langen Nacht der Kirchen“, am 2. September im Kirchspiel Emsbüren. Foto: Anne Bremenkamp

Emsbüren Das vom Bistum Osnabrück ausgerufene „Jahr des Atemholens“ geht zu Ende und läutet im Kirchspiel Emsbüren zugleich einen Beginn ein: Die erste „Lange Nacht der Kirchen“ am Freitag, 2. September, steht unter dem Motto „Solange ihre Wanderung dauert“, ist ein ökumenisches Angebot und lädt ein, Kirche neu zu erleben.

Neben den katholischen Gotteshäusern in Emsbüren, Elbergen, Engden und Listrup öffnen auch die Erlöserkirche der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Leschede und das Kloster der Schwestern von der Heiligen Anna ihre Pforten. Wenn um 19.45 Uhr der Himmel über dem Kirchspiel Emsbüren erfüllt ist vom gemeinsamen Glockengeläut aller Kirchen, ist es Zeit zum Aufatmen. Das von dem ideenreichen Vorbereitungsteam entwickelte Programm lässt sich nicht nur sehen und hören, sondern auch genießen, denn es werden allerorts kleine Snacks angeboten.

Zeit fürs Pendeln

Um 20 Uhr beginnen in allen Kirchen parallel die ersten, jeweils halbstündigen Vorstellungen, zu jeder vollen Stunde kommen neue dazu. Dazwischen bleibt den Besuchern genug Zeit, um zwischen den einzelnen Kirchorten zu pendeln und sich die eigenen Höhepunkte herauszupicken. Den Ausklang bildet um 23.45 Uhr die Andacht mit dem Nachtsegen von Pfarrer Stephan Schwegmann in der St.-Andreas-Kirche, bevor alle Glocken den Abschied einläuten.

Großer Zapfenstreich für Werner Kley

In der St.-Andreas-Kirche spielen Akteure der Musikschule des Emslands auf und der Kirchenchor Cäcilia erhebt die Stimme. Ein Erlebnis verspricht der Große Zapfenstreich der Feuerwehrkapelle zur Verabschiedung von Gemeindebrandmeister Werner Kley. Mit Emslanddechant Thomas Burke und Schwester Anne Healy kommt die Zeit des Gebets und des Wandels.

Silies stellt Kreuzgang vor

Zu Gast in der St. Marien Kirche Listrup ist der Künstler Ansgar Silies, der dort seinen ungewöhnlichen Kreuzgang vorstellt. Das Hospizteam Abendstern informiert über seine mitmenschliche Arbeit und die Möglichkeit häuslicher Palliativbetreuung. Unter dem Motto „Land unter Gottes Thron“ werden plattdeutsche Geschichten von der Maria Mönch-Tegeder „vertellt“. Die Kirche St. Johannes Elbergen präsentiert ein offenes Singen mit dem Chor Rhythems, anschließend erfolgen Exodus-Lesungen zum Auszug der Israeliten aus Ägypten. Orgelfans sind richtig in der Kirche Abt St. Antonius in Engden, denn dort erklärt Stephan Semper das imposante Kircheninstrument kindgerecht.

Orgelmusik, Spielszenen und indische Schwestern

In Augenschein nehmen können die Besucher die Sakristei, über die Pfarrer Stephan Schwegmann so manches zu erzählen weiß. Eine Klangschalenmeditation lässt wieder zu Atem kommen, und Kirchenmusikerin Katrin Hopmann entlockt der Orgel harmonische Töne. „Martin Luther bricht auf…“ heißt es in der evangelisch-lutherischen Erlöserkirche, wo in mittelalterlichem Flair eindrucksvolle Spielszenen zum Reformationsjubiläum gezeigt werden. Im Kloster St. Anna und der Kapelle ist Zeit für Begegnungen mit den indischen Schwestern, die ihr Konvent vorstellen, das geprägt ist vom Dienst für Gott und die Menschen. Das Programm und der Zeitablauf sind auch nachzuschauen unter www.kirchspiel-emsbueren.de


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