Beim Kreiszeltlager Jugendfeuerwehr Emsbüren feiert 40-jähriges Bestehen

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Emsbüren. In einem besonderen Rahmen hat jetzt die Jugendfeuerwehr Emsbüren ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert: 360 Teilnehmer des Kreiszeltlagers der Jugendfeuerwehren in Emsbüren-Ahlde waren neben vielen Gästen bei der Feierstunde im großen Festzelt zugegen.

Den Auftakt der Feier bildete ein ökumenischer Gottesdienst mit Pastor Marcus Droste und Pater Paul. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Emsbüren unter der Leitung von Gemeindemusikdirektor Manfred Hachmer. Marcus Droste berichtete, dass er angesichts des schlechten Wetters mit viel Regen eine kleine Umfrage unter den Zeltlager-Teilnehmern gestartet habe: „Das Ergebnis war eindeutig: Der Regen hat der guten Stimmung keinen Abbruch getan.“

Mit zehn Mitgliedern 1976 gestartet

Gestartet ist die Jugendfeuerwehr Emsbüren in der Gründungsversammlung am 3. Februar 1976 mit zehn Mitgliedern. Hauptinitiator sei damals Paul van Lengerich gewesen, der zehn Jahre lang auch als Jugendfeuerwehrwart fungierte, ließ Andreas Schlicker die vier Jahrzehnte Revue passieren. Leider könne Paul van Lengerich krankheitsbedingt nicht an der Feier teilnehmen. Als Jugendfeuerwehrwarte waren zudem Josef van Lengerich, Heinz Lögering, Andreas Schlicker, Matthias Hermes und Björn Schüer ebenso wie unzählige Betreuer an der positiven Entwicklung beteiligt.

„Immer was los“

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung der Kinder und Jugendlichen hat nach Angaben von Andreas Schlicker die allgemeine Jugendarbeit immer im Mittelpunkt des abwechslungsreichen Angebotes gestanden. „In der Jugendfeuerwehr ist immer was los“, stellte Schlicker fest. Das sei sicherlich auch der Hauptgrund für die große Anziehungskraft auf Kinder und Jugendliche.

50 von 74 Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr

Die Nachwuchsgewinnung für die aktive Wehr sei ein wichtiges Ziel gewesen. Von den 74 derzeitigen Mitgliedern der Einsatzabteilung der Emsbürener Wehr haben immerhin 50 Kameradinnen und Kameraden ihr Handwerkszeug in der Jugendfeuerwehr gelernt. Nachwuchsprobleme gebe es in Emsbüren nicht.

Weitblick bewiesen

In Grußworten würdigten Bürgermeister Bernhard Overberg, Abschnittsleiter Andreas Wentker, Dezernent Marc-André Burgdorf vom Landkreis Emsland, die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela de Ridder, der CDU-Landtagsabgeordnete Heinz Rolfes, Regierungsbrandmeister Frank Knöpker sowie Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Smit das Engagement für die Jugendfeuerwehr. Die Verantwortlichen in Emsbüren hätten vor 40 Jahren Weitblick bewiesen und schon frühzeitig erkannt, dass man aktiv etwas für die Nachwuchsgewinnung tun müsse.

Ehrungen

Für 40-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr zeichnete Abschnittsleiter Andreas Wentker die Kameraden Reinhard Fruhner, Andreas Schlicker und Martin Huy mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen aus. Sie gehörten zu den ersten Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Das Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehren überreichte der stellvertretende Bezirks-Jugendfeuerwehrwart Sascha Bädorf an Gemeindebrandmeister Werner Kley. Gewürdigt wurde die engagierte Förderung und Unterstützung der Jugendfeuerwehrarbeit.

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