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11.08.2015, 17:51 Uhr STREIT ZWISCHEN SPD UND JU

Holzhammermethode hilft in Emsbüren nicht weiter

Kommentar von Ludger Jungeblut

Acht höhenungleiche Bahnübergänge gibt es in Emsbüren. Geschlossene Bahnschranken wie  hier beim Bahnhof Leschede verursachen immer wieder lange Wartezeiten. Foto: Ludger JungeblutAcht höhenungleiche Bahnübergänge gibt es in Emsbüren. Geschlossene Bahnschranken wie hier beim Bahnhof Leschede verursachen immer wieder lange Wartezeiten. Foto: Ludger Jungeblut

Emsbüren. Um wichtige Projekte in Emsbüren zu realisieren, hilft die Holzhammermethode nicht weiter, meint LT-Kommentator Ludger Jungeblut.

Es gehört zum Selbstverständnis der Jungen Union, dass sie bisweilen forsche, um nicht zu sagen provozierende Mitteilungen schreibt – wohl auch deshalb, um sich von der CDU als Mutterpartei abzuheben. Auch die SPD Emsbüren ist, wenn sie es für geboten hält, in ihrer Wortwahl nicht zimperlich. Weder beim wünschenswerten höhenungleichen Bahnübergang im Zuge der L 40 in Form eines Tunnels als auch bei der dringend notwendigen Sanierung der L 40 zwischen der Gaststätte Ratering und der A 31 hilft die Holzhammermethode aber weiter.

Nach dem Besuch der Staatssekretärin Daniela Behrens bleibt die Erkenntnis, dass eine geschlossene Haltung der Emsbürener unverzichtbar ist, um in Sachen Tunnel weiterzukommen, wie die SPD in ihrer Pressemitteilung feststellt.

Bürgermeister Bernhard Overberg bemüht in diesem Zusammenhang immer wieder das Bild vom Bohren dicker Bretter. Das ist die realistische Sichtweise.


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