Wichtig für Schwerlastverkehr Tiggelwerkweg in Emsbüren wird ausgebaut

Von Ludger Jungeblut


Emsbüren. Der Ausbau des Tiggelwerkweges in Emsbüren zwischen der Waldstraße und der Kreisstraße 327 (Napoleondamm) auf einer Länge von circa zwei Kilometern soll Ende September beginnen. Jetzt ist die Ausschreibung vorgesehen.

Darauf haben Bürgermeister Bernhard Overberg und Uwe Hilling, Fachbereichsleiter Bau und Ordnungswesen, in einem Gespräch mit unserer Redaktion verwiesen. Da laut Overberg das Teilstück zwischen der Kreisstraße 312 (Ahlder Straße) und der Waldstraße bereits vor rund 20 Jahren fertiggestellt worden ist, gibt es für den Schwerlastverkehr nach der voraussichtlichen Beendigung der neuen Baumaßnahme im Januar 2016 eine durchgehende Verbindung im Süden von Emsbüren durch das Gewerbe- und Industriegebiet Mehringen. „Durch diese Südspange halten wir den Schwerlastverkehr aus dem Ort heraus“, betonte der Bürgermeister. Wie Overberg weiter mitteilte, wird im Zuge der Maßnahme auch die Siemensstraße in Richtung der Firma Hölscher & Leuscher sowie der Firma Paus auf einer Länge von rund 120 Metern ausgebaut.

Die Gesamtkosten der Maßnahme bezifferte Hilling mit 888000 Euro. Die Eigenmittel der Gemeinde belaufen sich auf 323000 Euro. Aus dem Fördertopf des Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesertzes gibt es einen Zuschuss von 406200 Euro. Überdies beteiligt sich der Landkreis mit einem Zuschuss von 158800 Euro an dem Projekt.

Hilling und Overberg machten darauf aufmerksam, dass in dem Gewerbe- und Industriegebiet Mehringen wichtige Arbeitgeber ansässig sind. Beispielhaft nannten sie die Maschinenfabrik Paus, Hölscher & Leuschner, Kleihues Beton, K. Schulten und Schmidt Kunststoffe. Der Lückenschluss der A 31 habe für die Gemeinde Emsbüren große Entwicklungsmöglichkeiten mit sich gebracht. Overberg verwies in diesem Zusammenhang auf das Gewerbegebiet „Emslandpark“ am Autobahnkreuz A 31/A 30. Der Bürgermeister: „Wichtig ist hierbei jedoch auch, dass nicht nur neue Unternehmen angesiedelt werden, sondern auch die vorhandenen Unternehmen vom Lückenschluss der A 31 profitieren. Hierzu ist der Ausbau des Tiggelwerkweges als Zubringerstraße zur Autobahn unerlässlich.“