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Mann starb an Herzinfarkt Treppensturz in Emsbüren: Kein Verdacht auf Tötungsdelikt

Polizeieinsatz am Montagabend in Emsbüren nach tödlichem Treppensturz. Foto: Michael GründelPolizeieinsatz am Montagabend in Emsbüren nach tödlichem Treppensturz. Foto: Michael Gründel

Emsbüren. Nach dem Tod eines 49-Jährigen im Emsbürener Ortsteil Berge liegt jetzt laut Staatsanwaltschaft Osnabrück das Obduktionsergebnis vor: Demnach starb der Mann am späten Montagnachmittag an einem Herzinfarkt. „Der Verdacht eines Tötungsdeliktes besteht nicht mehr“, sagte Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer.

Die Ermittler waren zunächst der Vermutung nachgegangen, die Ehefrau des Emsländers sei in den Tod ihres Mannes verstrickt gewesen. Der hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft über Notruf Hilfe herbei telefoniert und erklärt, infolge eines Streits mit seiner Frau von einer Treppe gestürzt zu sein. Als die Retter eintrafen, sei der Mann dann allerdings leblos gewesen. Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben.

Ermittlungen dauern an

Die 38-Jährige geriet somit in den Verdacht, eine Mitschuld am möglicherweise tödlichen Sturz ihres Mannes zu tragen. Da Todesursache nun aber wohl ein Herzinfarkt war, bestätigte sich dieser Verdacht aber nicht. Die Ermittlungen zum genauen Hergang am Montagabend würden aber noch andauern, so Retemeyer.


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