Mehr „digitale Spendenaufrufe“ SOS-Kinderdörfer: Spendenaktion im Emsland endet 2015

Die Niedersachsenaktion für SOS-kinderdörfer wird im nächsten Jahr beendet. Das Bild zeigt den Gründer der Aktion, Franz Rosen aus Emsbüren, bei der Einweihung des neuen SOS-Kinderdorfes in Mexiko City im April 2011.Die Niedersachsenaktion für SOS-kinderdörfer wird im nächsten Jahr beendet. Das Bild zeigt den Gründer der Aktion, Franz Rosen aus Emsbüren, bei der Einweihung des neuen SOS-Kinderdorfes in Mexiko City im April 2011.

Emsbüren. Die Niedersachsenaktion für SOS-Kinderdörfer wird im nächsten Jahr beendet. Dies hat der Leiter und Gründer der Aktion, Franz Rosen, in einem Rundschreiben an Freunde und Gönner der Aktion mitgeteilt. Hintergrund ist eine Verschiebung der Sammelaktivitäten der Hilfsorganisation hin zu digitalen Quellen, aus denen bis 2020 rund 60 Prozent der Spendeneinnahmen erzielt werden sollen.

„Diesen Weg kann und will ich nicht mitgehen, zumal sich viele unserer SOS-Freunde bereits empört über die neue Art der Telefonwerbung bei mir beschwert haben“, schreibt Rosen. In einem Gespräch mit unserer Zeitung räumte er ein, dass anges

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Die Niedersachsenaktion für SOS-Kinderdörfer begann im Jahr 1977. Der Emsbürener Franz Rosen war damals Lehrer an der Hauptschule in Darme, wo er in einer Pause im Lehrerzimmer erstmals von Hermann Gmeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer, und die gleichnamige Hilfsaktion las. Seitdem haben nach Angaben von Rosen über 120 Schulen und Kindergärten, rund 800 Vereine, Gruppen, Verbände, Firmen oder Clubs und unzählige Privatspender den Bau einer Schule in Inhambane/Mosambik, von 82 Familienhäusern in Ecuador, Chile, Mosambik, Lettland, Mexiko und Liberia sowie vier Klassenzimmern in Monrovia, der Hauptstadt Liberias, ermöglicht. Der heute 67-Jährige ist 2007 für seine Verdienste um die SOS-Kinderdörfer mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Auch von der Hilfsorganisation selbst hat Rosen in den vergangenen Jahren hohe Auszeichnungen erfahren.

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