Vereinbarung unterzeichnet Schulen und Firmen kooperieren in Emsbüren

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Große Hoffnungen in die Kooperation zwischen den Emsbürener Schulen und den Firmen BvL sowie der Maschinenfabrik Paus setzen (von links) Frank Vehring, Ulrike Kottmann, Norbert Verst, Mechtild Weßling, Bernard van Lengerich, Christel Schnieder, Hermann-Josef Pieper und Wolfgang Paus. Foto: Ludger JungeblutGroße Hoffnungen in die Kooperation zwischen den Emsbürener Schulen und den Firmen BvL sowie der Maschinenfabrik Paus setzen (von links) Frank Vehring, Ulrike Kottmann, Norbert Verst, Mechtild Weßling, Bernard van Lengerich, Christel Schnieder, Hermann-Josef Pieper und Wolfgang Paus. Foto: Ludger Jungeblut

Emsbüren. Das vom Wirtschaftsverband Emsland entwickelte Konzept der Lernpartnerschaften zwischen Schulen und Betrieben macht Furore. Am Donnerstag wurde in der Mensa des Schulzentrums in Emsbüren eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Norbert Verst, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes, und seine Kollegin Mechtild Weßling freuten sich darüber, dass die Emsbürener Unternehmen Bernard van Lengerich Gruppe (BVL) und Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH mit der Liudger-Realschule und der Hauptschule im Rahmen einer Lernpartnerschaft eng zusammenarbeiten wollen. „Dadurch wollen wir für beide Seiten Gutes auf den Weg bringen“, betonte Verst. Dass gleichzeitig zwei Unternehmen mit zwei Schulen eine Kooperation eingingen, sei ein Novum, sagte Weßling.

Geschäftsführer Wolfgang Paul bezeichnete die neue Plattform als ideal. Er äußerte die Hoffnung, dass die jetzt geschaffenen Strukturen dynamische Prozesse bewirken. Paus verwies darauf, dass sein Unternehmen in den verschiedensten Bereichen ausbilde. Dies trifft nach den Worten von Bernard van Lengerich auch auf BvL zu. „Es ist doch höchst sinnvoll, die Emsbürener Schüler mit den Unternehmen im Ort vertraut zu machen.“

Realschulrektor Hermann-Josef Pieper sagte, dass durch die Kooperation auch weitere attraktive Angebote im Ganztagsschulbereich geschaffen würden. Seine Kollegin und Fachbereichsleiterin „Wirtschaft“, Ulrike Kottmann, ergänzte: „Die Kooperation ist eine Riesenchance, weil unsere Schüler dadurch vielfältige Einblicke in das Berufsleben erhalten.“

Hauptschulrektorin Christel Schnieder betonte, dass Mädchen jetzt verstärkt die Möglichkeit erhielten, sich mit gewerblich-technischen Berufen vertraut zu machen. Sie würde sich darüber freuen, wenn das „Mint-Projekt“ (Mädchen in Technik) mit Unterstützung des Wirtschaftsverbandes und der Agentur für Arbeit auch in Emsbüren umgesetzt würde. Schulsozialarbeiter Frank Vehring hob hervor, das durch die Kooperation passgenauere Angebote unterbreitet werden könnten.

Laut Wirtschaftsverband soll die Zusammenarbeit dafür sorgen, dass Schüler der beiden Schulen die Arbeits- und Wirtschaftswelt kennenlernen.

So wird die Firma BVL für die Schüler sowohl einen Kurs mit Industriemechaniker-Themen als auch einen Kurs „Marketing“ anbieten. Die Firma Paus will mit einem CAD-Kurs und einem Grundkurs „Betriebswirtschaft“ das Interesse der Schüler wecken. Ebenso wie BVL wird auch Paus im Rahmen der verpflichtenden Betriebspraktika Schüler der Hauptschule und der Realschule aufnehmen.

Darüber hinaus verpflichten sich die beiden Unternehmen, Schülern auch Plätze für freiwillige Praktika zur Verfügung zu stellen.


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