43 Mitarbeiterinnen Sozialstation Emsbüren-Salzbergen feiert Geburtstag

Von Heinz Krüssel

Groß war die Resonanz: 130 Patienten feierten den 35. Geburtstag der Caritas-Sozialstation mit. Anni Hopmann (rechts) unterhielt mit plattdeutschen Dönkes. Foto: Heinz KrüsselGroß war die Resonanz: 130 Patienten feierten den 35. Geburtstag der Caritas-Sozialstation mit. Anni Hopmann (rechts) unterhielt mit plattdeutschen Dönkes. Foto: Heinz Krüssel

Emsbüren. In der Bibel wird vielfach über die Heilung von Kranken durch Jesus und seine Jünger berichtet. „Deshalb ist es heute gut, dass gesunde und kranke Menschen gemeinsam feiern“, betonte Pfarrer Thomas Burke in seiner Predigt zur Feier des 35. Geburtstags der Caritas-Sozialstation Emsbüren-Salzbergen. Zum Gottesdienst in der St.-Andreas-Pfarrkirche hieß Burke viele Bürger mit Handicap und deren Angehörige willkommen.

Im Emsland habe die Sorge um Kranke und Alte Tradition. Dieses geschehe in vielen Fällen noch im häuslichen Rahmen. Dieses sei oftmals nur dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen der Caritas-Sozialstation möglich. „Tagtäglich sehen wir die Mitarbeiterinnen in ihren mit dem Caritas-Emblem gekennzeichneten Autos durch die Gegend flitzen“, dankte der Geistliche den 43 Mitarbeiterinnen der Sozialstation für den unermüdlichen Einsatz. Täglich werden von ihnen etwa 240 Patienten betreut und gepflegt.

Dieser Dienst am Nächsten sei nicht immer einfach, stellte Burke fest und erinnerte an Schwerstkranke, die täglich auf die Ankunft der Pflegerinnen warten. Trotz der terminlichen Enge sei die Arbeit „von Gesicht zu Gesicht“ besonders wichtig. Die Kranken sollten diese Hilfe annehmen, auch wenn es zunächst nicht immer ganz einfach sei, sich helfen zu lassen.

Dank an Burke

Zu einem solchen Feiertag gehört ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen, der im Landgasthof Evering serviert wurde. Die Mitarbeiterinnen der Sozialstation hatten den Kuchen selbst gebacken. So freuten sich auch Pastor Werner Lodde und Pastor Johannes Underbrink über die Stärkung.

Für das Team dankte Geschäftsführerin Margret van der Zee den Verantwortlichen in den Kirchengemeinden für die Unterstützung: „Nur so können wir unserem Anspruch gerecht werden, den kranken und alten Menschen zuverlässig, freundlich, hilfsbereit und kompetent die benötigte Hilfe anzubieten.“

Dank galt besonders Pfarrer Burke, der Emsbüren verlässt. „Wir wollen Sie heute für die tolle Zusammenarbeit von Herzen puchen (loben)“, so die Geschäftsführerin; sie fügte unter dem Beifall der Gäste hinzu: „Einen besseren Chef hätten wir uns nicht wünschen können.“

Für Unterhaltung sorgte Anni Hopmann, die plattdeutsche Dönkes vortrug und beispielsweise erzählte, „wu et nen Bürschker Buurn in’n Himmel göng“. Die „Mehringer Heidespatzen“ luden das Publikum mit Volksliedern zum Mitsingen und Mitschunkeln ein.

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