Dank an Energieversorger und Bank Emsbüren ist „herzsicher“: Elf Defis im Ort

Von Anne Bremenkamp

Dank der von der EVE Emsbüren und der Volksbank Süd-Emsland ins Leben gerufenen Sponsoringinitiative „ProHerz“ ist die Gemeinde Emsbüren jetzt auch am Dorfgemeinschaftshaus in Bernte mit einem „defi“ versorgt. Foto: Anne BremenkampDank der von der EVE Emsbüren und der Volksbank Süd-Emsland ins Leben gerufenen Sponsoringinitiative „ProHerz“ ist die Gemeinde Emsbüren jetzt auch am Dorfgemeinschaftshaus in Bernte mit einem „defi“ versorgt. Foto: Anne Bremenkamp

Emsbüren. Als „herzsicher“ gilt die Flächengemeinde Emsbüren, die nunmehr über elf Defibrillatoren an zentralen Stellen verfügt. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 150000 Menschen am plötzlichen Herztod. Wenn das Herz aussetzt, ist Eile geboten.

Aktuell haben die Energieversorgung Emsbüren GmbH (EVE) und die Volksbank Süd-Emsland auch das Dorfgemeinschaftshaus Bernte mit einem im Notfall lebensrettenden Gerät ausgestattet. Nach der Gründung der Initiative „Pro Herz“ im Jahr 2009 haben die beiden Unternehmen bis heute gut 20000 Euro in insgesamt zehn Geräte investiert, die als schnelle und von jedermann zu bedienende Rettungsmittel allen Bürgern zur Verfügung stehen. Ein Defibrillator wurde zudem durch den Schützenverein Moorlage finanziert. Die Wartung der Geräte übernimmt die Gemeinde Emsbüren in Kooperation mit dem DRK Elbergen.

„Dank der vorbildlichen Sponsoringaktion von EVE und Volksbank konnten wir die 140 Quadratkilometer Emsbürens nahezu flächendeckend mit Defibrillatoren versorgen“, zeigte sich Bürgermeister Bernhard Overberg ebenso begeistert wie Ortsbürgermeister Heinz Sager und Ortsvorsteher Hubert Roling.

Auch EVE-Vertreterin Iris Hoffschör sowie Bernhard Hallermann und Richard Niermann von der Volksbank verwiesen auf eine sinnvolle Investition: „Unsere Unternehmen sind eng mit den Menschen der Region verbunden, ihre Sicherheit ist uns im wahrsten Sinne des Wortes ein Herzensanliegen“.

Heinz Humbert, Vorsitzender des DRK Ortsvereins Elbergen, stellte die simple Handhabung des vollautomatischen, selbsterklärenden und wartungsarmen Geräts vor, das von der Deutschen Herzstiftung empfohlen wird und Herzrhythmusstörungen wie z.B. Kammerflimmern durch gezielte Stromstöße beendet. Humbert appellierte an die Bevölkerung, in einem Notfall keine Angst vor erster Hilfe zu haben. „Jede Hilfe ist besser als keine Hilfe. Man kann nichts falsch machen, außer, man macht nichts“, unterstrich der DRK-Vorsitzende. Humbert stellte in Aussicht, dass das DRK auch in Bernte eine Schulung für die Bürger zum richtigen Umgang mit den lebensrettenden Geräten anbieten werde.

Informationen zu den Standorten sind im und unter www.proherz.info zu finden, bundesweit unter www.definetz.de .