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Overberg dankt Feuerwehr Bilanz nach Unwetter in Emsbüren: Keine Verletzten

Von Thomas Pertz


Emsbüren. Nach dem schweren Unwetter am Montagabend hat die Gemeinde Emsbüren am Dienstagmorgen Bilanz gezogen. „Das Wichtigste vorweg: Es ist niemand verletzt worden und unsere Feuerwehr hat hervorragende Arbeit geleistet“, sagte Bürgermeister Bernhard Overberg.

Nach seinen Angaben waren die 34 Feuerwehrkräfte bis 1.15 Uhr am Dienstagmorgen mit allen Fahrzeugen im Einsatz. Overberg sprach ihnen für ihren Einsatz seinen Dank aus.

Unwetter hatten am Montag im Emsland und in der Grafschaft Bentheim für Schäden und Behinderungen gesorgt. Ein Blitz schlug ein, Häuser wurden evakuiert. Gewitter, Starkregen und Sturmböen - ein ruhiger Abend war es nicht für das Emsland und die Grafschaft Bentheim. Der DWD verhängte bis 22 Uhr die Stufe Rot, dann schaltete die Ampel auf Orange. Um kurz nach Mitternacht gab der Wetterdienst Entwarnung für das Emsland, in der Grafschaft bleibt es vorerst stürmisch und gewittrig.

Nach Angaben der Polizei wurde in Emsbüren in der Straße Zur Wagenremise, die sich in einem Neubaugebiet gebiet befindet, durch die starken Regenfälle der Boden unterspült. In der Folge drohte ein Kran umzukippen. Um kurz nach 21 Uhr wurden deshalb zwei Häuser vorsichtshalber evakuiert. Polizei, Feuerwehr und ein dazugerufener Monteur konnten den Kran jedoch stabilieren und den Ausleger per Fernsteuerung einfahren. Gegen Mitternacht bestand nach Angaben der Polizei keine Gefahr mehr und die Bewohner konnten wieder in ihre Häuser zurück.

Der Regen überspülte außerdem eine Bahnunterführung in Elbergen. Die Feuerwehr musste das Wasser abpumpen. Wie Bürgermeister Overberg mitteilte, drang außerdem Wasser in den Keller und die Turnhalle der Kindertagesstätte St. Josef ein.

Einen weiteren Zwischenfall gab es in der Grafschaft. Laut Polizei schlug ein Blitz in zwei Häuser in Nordhorn ein. Glücklicherweise traf er lediglich die Schornsteine, die Bewohner sind wohlauf.


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