Diözesanversammlung am Wochenende Kolpinger beschäftigen sich in Emsbüren mit Fake News

Freuen sich auf eine engagierte Diskussion in der Diözesanversammlung (von links): Dieter Bünker, Andreas Hulsmeier (Kolping Emsbüren), die stellvertretende Diözesanvorsitzende Monika Leifeling, die Diözesansekretäre Stefan Düing und Markus Silies sowie Doris Padur von der Kolpingsfamilie Emsbüren. Foto: Thomas PertzFreuen sich auf eine engagierte Diskussion in der Diözesanversammlung (von links): Dieter Bünker, Andreas Hulsmeier (Kolping Emsbüren), die stellvertretende Diözesanvorsitzende Monika Leifeling, die Diözesansekretäre Stefan Düing und Markus Silies sowie Doris Padur von der Kolpingsfamilie Emsbüren. Foto: Thomas Pertz

Emsbren. Nein, Fake News sind das nicht: Es stimmt, dass die Kolpinger in Emsbüren erstmals Ausrichter der Diözesanversammlung im Diözesanverband Osnabrück sind. Um Fake News, Populismus und den Einfluss des Internets auf die Verbreitung falscher Nachrichten geht es dort trotzdem.

"Vom Ich zum Wir - von Populismus, Fake News und der Hoheit über das Internet als Herausforderung für Kirche und Gesellschaft" ist die dreitägige Veranstaltung überschrieben, die am Freitag, 13. September, um 9.30 Uhr im Michaelsheim gegenüber der St. Andreas-Kirche eröffnet wird. Dort werden Generalvikar Theo Paul und Pastor Ulrich Hirndorf, Pastor vom ev.-luth. Kirchenkreis Emsland-Bentheim. Erwartet werden an den drei Tagen über 200 Kolpinger aus den Landkreisen Osnabrück, Emsland und der Grafschaft, auch aus Bremen. Zum Diözesanverband Osnabrück gehören aktuell 129 Kolpingsfamilien mit ca. 20.000 Mitgliedern.

"Wir befinden uns in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche und sind sicher, dass wir mit diesem Thema den Zeitgeist getroffen haben", sagte Diözesansekretär Stefan Düing. Stammtischparolen und falsche Informationen würden online in Sekundenschnelle verarbeitet "und für bare Münze genommen", so Düing. Welche Antworten haben die Kolpinger darauf? Darum werde es in der Diözesanversammlung gehen.

Prominentester Gast wird die Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Ursula Groden-Kranich, sein. Die Mainzer CDU-Bundestagsabgeordnete hält am Samstag den Impulsvortrag beim Kolpingforum in der Liudger-Realschule. In der von Caritas-Geschäftsführer Marcus Drees moderierten Talkrunde sind anschließend der Akademiedirektor des Ludwig-Windthorst-Hauses in Lingen, Michael Reitemeyer, die Grünen-Bundestagsabgeordnete Filiz Polat aus Bramsche bei Osnabrück und der Theologe Alexander Oldiges aus Osnabrück dabei.

100 Jahre Kolping in Emsbüren

Die Kolpinger aus Emsbüren freuen sich darüber, erstmals Gastgeber der Diözesanversammlung zu sein. "Wir feiern in diesem Jahr unser 100-jähriges Bestehen", lieferte Dieter Bünker den Grund gleich mit. Seit mehreren Wochen treffe sich ein Vorbereitungsteam regelmäßig. "Insgesamt sind an den drei Tagen zwischen 40 und 50 Helferinnen und Helfer im Einsatz", sagte Bünker. Der Freitagnachmittag gelte auf diesen Treffen traditionell als "Tag der Gemeinschaft". "Dort wollen wir unseren Gästen Emsbüren näherbringen", so Bünker. Der Pfarrgarten und der Heimathof würden Stationen sein. Abends wird gefeiert - auch mit der Bundesvorsitzenden Ursula Groden-Kranich, die bereits am Freitag erwartet wird.

Die Kolpinger aus dem Emsland und den weiteren Regionen werden am Wochenende in Emsbüren also nicht zu übersehen sein. Erst recht nicht am Sonntag. Um 11 Uhr erfolgt ein Bannermarsch zum neuen Feuerwehrhaus an der Richthofstraße. Dort findet der Festgottesdienst mit Diözesanpräses Reinhard Molitor statt. 


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