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28.02.2019, 12:11 Uhr APPARTEMENTS FÜR SAIONSKRÄFTE IN EMSBÜREN

Die Bruchbuden reichen nicht mehr

Ein Kommentar von Mike Röser


Foto: Christian BellingFoto: Christian Belling
Christian Belling

Emsbüren. Das Emsflower-Projekt in Emsbüren, 150 Appartements mit guter Ausstattung für Saisonarbeiter zu bauen, taugt als Vorbild für andere Unternehmer.

Es ist ein Zeichen dafür, dass der Arbeitsmarkt Anstrengungen von Arbeitgebern erfordert, um genügend Menschen für sich zu gewinnen. Und dass es eben nicht mehr reicht, Menschen, auch wenn sie aus Osteuropa kommen, in Bruchbuden unterzubringen – negative Beispiele dafür gab und gibt es auch im Emsland zur Genüge. (Weiterlesen: Leiharbeiter leben in Sögel in baufälligem Haus)

Die Zeiten, in denen Firmen die freie Auswahl hatten unter Arbeitslosen und die Konditionen bestimmten, sind längst vorbei. Die Menschen können meist wählen, bei wem sie ihr Geld verdienen. Bei allen Rufen nach Fachkräften aus der Wirtschaft: Das ist eine gute Nachricht für alle Arbeitnehmer.

Arbeitgeber müssen hingegen nun viel mehr Zeit, Geld und Geduld investieren, um Mitarbeiter zu bekommen. Und das fängt schon bei denen an, die einfache Arbeiten erledigen – wie eben den Saisonarbeitern von Emsflower.


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