Kindertagesstätte St. Franziskus eingeweiht Fünfte Kita in Emsbüren ist die 150. im Emsland

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Emsbüren Die kommunale Kindertagesstätte St. Franziskus ist als fünfte Kita in Emsbüren und als 150. Einrichtung ihrer Art im Emsland stimmungsvoll eingeweiht worden.

„Ich kenn ein Haus, da schauen viele Kinder raus. Durch bunt bemalte Scheiben lachen sie dir ins Gesicht, Langeweile gibt es nicht“, sangen die 105 Kinder der Kita bei der Einweihung. Was im Großen rund elf Monate brauchte, um zu begeistern, schafften die Kleinen innerhalb weniger Minuten, denn sie zauberten mit ihrem Auftritt ein Lächeln auf die Gesichter der Gäste, die zur Einweihungsfeier gekommen waren.

2,68 Millionen Euro

Für Gesamtkosten in Höhe von rund 2,68 Millionen Euro haben die Gemeinde Emsbüren, der Landkreis Emsland und das Land Niedersachsen die Rahmenbedingungen geschaffen, um 75 Kindergarten- und 30 Krippenkindern in fünf Gruppen zu betreuen. Nach Plänen des Emsbürener Architekturbüros Fehren genügen die durchdachten und dank eines integrierten Innenhofes lichtdurchfluteten Räume höchsten pädagogischen Ansprüchen frühkindlicher Bildung und Erziehung.

Zauber täglich entdecken

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben“, verwies Kita-Leiterin Christin Potthoff in Anlehnung an ein Zitat des Schriftstellers Hermann Hesse darauf, dass auch sieben Wochen nach der termingerechten Eröffnung pünktlich zum neuen Kindergartenjahr Kinder, Eltern und das siebzehnköpfige engagierte Erzieherteam diesen Zauber noch immer täglich neu entdecken. „Hier haben alle an einem Strang gezogen und für unsere Kleinsten Großes vollbracht. Es ist toll zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder ihr Reich erobern“, dankte Potthoff allen an der Realisierung Beteiligten.

Gut, schnell, nicht zu teuer

„Kinder sind unsere Zukunft. Daher ist jeder Euro, den wir in die Kinderbetreuung stecken, eine Investition in die Zukunft unserer prosperierenden und familienfreundlichen Gemeinde“, sagte Bürgermeister Bernhard Overberg. Wie Architekt Ludger Fehren betonte, seien am Bau der fünften Emsbürener Kita 25 Firmen beteiligt gewesen. Gemeinsam sei es gelungen, drei Bauvorgaben zu erfüllen: „Gut muss es werden, schnell muss es gehen und zu teuer darf es nicht werden.“

Seitens der katholischen Kirche gratulierte der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende Hermann-Josef Niehof. Ebenso wie Pater Jojin und Pastor Marcus Droste, welche die Kita St. Franziskus als einen fröhlichen Ort des Spielens und Lernens unter den Segen Gottes stellten, verwies er auf den heiligen Namenspatron Franz von Assisi, der sich in tätiger Nächstenliebe um Mensch und Natur als Gottes Schöpfung kümmerte.


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