„Musik mit Herz und Dynamik“ 40 Jahre Panikorchester Emsbüren

Von Heinz Krüssel

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Musik und Gesang boten die Akteure dem Publikum. Foto: Heinz KrüsselMusik und Gesang boten die Akteure dem Publikum. Foto: Heinz Krüssel

Emsbüren. „Musik mit Herz und Dynamik“ – unter dieses Motto hatte das Panik-Orchester Emsbüren am Samstagabend die Jubiläumsfeier anlässlich des 40-jährigen Bestehens gestellt.

Mehr als 350 Gäste erlebten einen schwungvollen Abend mit Musik und Gesang im Saal des Landgasthofes Evering. Die tolle Resonanz zeige, dass die Blasmusik sich weiterhin steigender Beliebtheit erfreut, so einige Verantwortliche. Das gelte besonders für die junge Generation. In Emsbüren frönen neben dem Panik-Orchester auch die Talaika-Band und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Emsbüren dieser Musik auf hohem Niveau. 

Feier mit Freunden

Das Panik-Orchester hatte sich zum Geburtstag mit einigen Freunden aus Bramsche und Neuenkirchen verstärkt. Mit einer großen Besetzung mit 30 Musikern wurde ein vielseitiges Repertoire dargeboten. Dirigent Thomas Schnelling aus Gleesen hatte in den vergangenen Wochen die Musiker „trainiert“, so dass man neben der üblichen Auswahl an Märschen und Heimatliedern auch verschiedene Hits aus der Schlager- sowie Rock- und Pop-Szene präsentieren konnte. Beeindruckend war, dass noch einige Gründungsmitglieder das anspruchsvolle Programm aktiv mitgestalten konnten. Dazu gehörte beispielsweise Senior Paul Arning mit 84 Jahren ebenso wie der Ehrenvorsitzende Heinz „Tsching“ Hölscher, ebenfalls über 80 Jahre alt. Besonders begrüßt wurden einige ehemalige Paniker im Saal, unter ihnen der langjährige Leiter Heiner Bussmann und Martin Hermes.


Der eigens gebildete Panik-Chor gab beim Singen den Ton an. Foto: Heinz Krüssel


Publikum sang mit

Das Publikum war bei verschiedenen Stücken zum Mitsingen eingeladen. Moderator Clemens Volmer stellte dazu den eigens gebildeten „Panik-Chor“ als Vorsänger vor, „allen voran Hermann Holterhues, der heimliche Roland Kaiser aus Emsbüren“, so der Moderator.   Das Panik-Orchester verstehe sich besonders auf das Feiern von Festen rund um den Andreas-Turm in Emsbüren, ließ Vorsitzender Andreas Wolter die Geschichte des Orchesters Revue passieren. Aber auch bei Auftritten in Hannover, Berlin, München, Münster und Leverkusen habe man sich als Repräsentant der Emslandgemeinde einen guten Ruf erworben und werde immer wieder zu besonderen Anlässen eingeladen. 

Dankesworte

Dank sagte Vorsitzender Wolter allen aktiven und passiven Mitgliedern. Auf der Leinwand erschienen „in memoriam“ die Paniker, die bereits verstorben sind, unter ihnen Emsbürener Originale: Josef van Lengerich (Back-Joop), Heinz Fröhlich (Book Heine), Andreas Möller (Bürken) sowie Wilhelm Schnell, Bernhard Tönnis, Willi Öhler, Heinrich Welling, Hans Wolter, Hennes Rohr, Anton Bültel, Herbert Kadell, Heiner Elsner und Willi Hüls.

„Die wahren Paniker seid ihr“

Bürgermeister Bernhard Overberg überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und stellte mit Blick auf das berühmte Panik-Orchester von Udo Lindenberg unter dem Beifall des Publikums fest: „Die wahren Paniker seid ihr.“ Zum Geburtstag gratulierten zudem einige Vereine, die sich mit dem Panik-Orchester besonders verbunden fühlen. So stellte Niels Kruthoff, Präsident des Bürgerschützenvereins Emsbüren heraus, dass das Panik-Orchester vor 40 Jahre gegründet worden sei, um den Pfingstdienstag und den Pfingstmittwoch beim Schützenfest mitzugestalten. Johannes Bussmann, „Pfingstmittwochskommandeur“ ergänzte: „Ohne Panik wäre unser Schützenfest nicht das, was es heute ist.


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