Vorher Einsatz auf der A31 Richtkrone weht über dem Feuerwehrhaus Emsbüren

Meine Nachrichten

Um das Thema Emsbüren Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Emsbüren. Die Richtkrone weht seit Freitagabend, 17. August 2018, über dem Neubau des Feuerwehrhauses in Emsbüren. Im Rahmen des Richtfestes wurde ein wichtiger Zwischenschritt für das mit einem Investitionsvolumen von 3.6 Millionen Euro geplante Projekt gefeiert.

Doch musste der für 18 Uhr geplante Beginn des Richtfestes zunächst um etwa eine halbe Stunde verschoben werden. Um 17.30 Uhr erfolgte eine Alarmierung der Einsatzabteilung zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A 31 in Richtung Norden mit einer schwerverletzten Person und vier Leichtverletzten. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Selbstverständlich warteten die Anwesenden auf die Rückkehr von Gemeindebrandmeister Marco Lögering und seinen Kameraden.

Auch Kinderfeuerwehr präsent

Zum Richtfest begrüßte Bürgermeister Bernhard Overberg besonders die künftigen Nutzer des neuen Feuerwehrhauses, das auf dem Areal des früheren Sportplatzes im Hagen entsteht. Die Mitglieder der Einsatzabteilung und der Alters- und Ehrenabteilung waren ebenso erschienen wie der Musikzug, die Jugendfeuerwehr und nicht zuletzt der Kinderfeuerwehr. Für alle gemeinsam werde das Feuerwehrhaus künftig die neue Heimat werden. Willkommen heißen konnte der Bürgermeister zudem die Ortsbürgermeister sowie Vertreter von Rat und Verwaltung.

Bedeutungsvolles Bauwerk

Auf ein bedeutungsvolles Bauwerk für Emsbüren wies Kreistagsabgeordneter Markus Silies hin und bezog sich auf das aktuelle Schauspiel der Theatergruppe des Kulturkreises Kirchspiel Emsbüren: „Ein Blick ins Paradies“. Das habe selbst Petrus festgestellt, als er einen Blick durch das himmlische Fernrohr auf Emsbüren wagte: „Boh, kuck mal, das Feuerwehrhaus!“ habe der Wächter am Himmelstor verzückt ausgerufen.

Funktion und Ästhetik miteinander verbunden

Die Aufgabe der Architekten und Planer bestand nach Darstellung von Hubert Bertling von der mag-Architekturgesellschaft aus Meppen darin, einen funktionalen, wirtschaftlich optimierten aber auch ästhetisch ansprechenden Gebäudekomplex im Zentrum von Emsbüren zu entwickeln. Bertling ließ den bisherigen Verlauf der Baumaßnahmen Revue passieren. Obwohl die Handwerksbetriebe gegenwärtig voll ausgelastet sind, sei es weitestgehend gelungen, die bisherigen Gewerke an Betriebe aus Emsbüren und der Region zu vergeben.

„Gott sei Dank wurde kein Blut vergossen“

Für das Anbringen der Richtkrone in luftiger Höhe war Zimmermann Lukas Böer zuständig. Dazu erhielt er Unterstützung von der Nachbarwehr aus Salzbergen, die ihn mit der Drehleiter samt Richtkrone zum Ziel beförderte. In seinem Richtspruch wies Böer auf den Schweiß hin, den die Handwerker in den heißen Sommermonaten vergossen hatten und fügte hinzu: „Doch Gott sei Dank wurde kein Blut vergossen.“

Für den musikalischen Rahmen sorgte der Musikzug unter der Leitung von Gemeindemusikdirektor Manfred Hachmer. Viele junge Gesichter in den Reihen der Musiker unterstrichen die gute Nachwuchsarbeit und dass die Blasmusik auch bei der jungen Generation viel Zuspruch findet.

Weitere Berichte aus Emsbüren finden Sie unter www.noz.de/lokales/emsbüren


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN