Die Schule geht los im südlichen Emsland Heute wird die Einschulung der I-Männchen gefeiert

Von Anne Bremenkamp

Neugierig und voller Appetit auf das Abenteuer Schule sind (von links) Ida, Stina, Antonia und Kalle, die sich heute zum ersten Mal mit gut gefüllten Schultüten und bunten Tornistern auf den Weg zur Waldschule Leschede in Emsbüren machen. Foto: Anne Bremenkamp

            
 Neugierig und voller Appetit auf das Abenteuer Schule sind (von links) Ida, Stina, Antonia und Kalle, die sich heute zum ersten Mal mit gut gefüllten Schultüten und bunten Tornistern auf den Weg zur Waldschule Leschede in Emsbüren machen. Foto: Anne Bremenkamp  

Emsbüren Neugierig und voller Erwartungen, mit bunten Schultüten und nagelneuen Schulranzen bepackt, finden sich heute im südlichen Emsland zahllose aufgeregte I-Männchen am zukünftigen Ort ihrer Bildung ein. Zu den frischgebackenen Schulanfängern gehören auch Antonia, Ida, Stina und Kalle aus Emsbüren, die heute zum allerersten Mal die Schulbank in der Waldschule Leschede drücken werden. Dem sprichwörtlichen „Ernst des Lebens“ begegnen sie mit viel Vorfreude, denn sie wissen: Lernen macht nicht nur Spaß, sondern auch klug!

Das fröhliche Quartett hat schon in der Spechthöhle des Kindergartens St. Elisabeth zusammen gespielt, gelernt und gelacht. Jetzt führt die Kinder ihr Schulweg nur wenige Meter weiter, denn die Waldschule und die direkt daran liegende Kindertagesstätte pflegen in jeglicher Hinsicht eine hervorragende Nachbarschaft.

Die drei Mädels Antonia, Ida und Stina sind gute Freundinnen und daher bestens zufrieden, dass sie auch die nächsten vier Jahre gemeinsam in eine Klasse gehen werden. Kalle hingegen wird gleich zweimal eingeschult, denn er wird zunächst den Schulkindergarten besuchen und kann sich 2019 noch einmal über seine Einschulung freuen. Eines aber ist allen vier Kindern gemeinsam: Neue Freunde zu finden und endlich Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen, das können sie kaum erwarten.

Entgegen jeden Klischees freuen sich besonders die Mädchen sehr auf die Mathestunden. Ihre farbenfrohen Schultüten sind eigens zu dem großen Ereignis genäht worden. Für Stina hat eine gute Bekannte zu Nadel und Faden gegriffen, bei Antonia war es Tante Nadine und bei Ida die eigene, immer schon sehr kreative Mama.

Gemeinsam ist allen drei Schultüten nicht nur, dass sie als echte Mädchenträume perfekt abgestimmt sind auf die Tornister, auf denen sich Einhörner, Pferde, Elfen und sogar leuchtende Schmetterlinge tummeln. Sie werden die jungen Damen auch in Jahrzehnten noch an ihren ersten Schultag erinnern, denn sie lassen sich später ganz einfach zu Kissen umwandeln, auf denen man von der sprichwörtlich schönsten Zeit, nämlich der Schulzeit, träumen kann.

Was aber würden die Mädchen am liebsten in ihren Schultüten finden? Vom Klassiker, den Bonbons, über Glitzerstifte bis hin zum Wecker, damit sie auch nur ja nicht die erste Stunde verpennen, ist wirklich alles dabei. Ein bisschen weniger bescheiden zeigt sich Kalle, der am liebsten eine ganze Hüpfburg in seiner dafür doch relativ begrenzten Schultüte finden würde. Die hat seine große Schwester Ida nach seinen genauesten Instruktionen selbst gebastelt und es bleibt nur abzuwarten, ob vielleicht die Dinos darauf die Bonbons darin noch vor Kalle finden und verspeisen werden. Gut schmecken wird allen vier I-Männchen die Schulzeit ganz sicher, denn wer Appetit aufs Leben hat, der hat auch Appetit aufs Lernen.


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