Lebensretter von Fischen auf dem Trockenen Listruper Jungs retten Fische aus dem Lohbach

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Nicht nur den kleinen Aal im Eimer haben die Listruper Jungs Mika, Felix, Jannes und Philipp (von links) mit Ole (fehlt auf dem Bild) aus dem ausgetrockenden Lohbach gerettet. Foto: Anne BremenkampNicht nur den kleinen Aal im Eimer haben die Listruper Jungs Mika, Felix, Jannes und Philipp (von links) mit Ole (fehlt auf dem Bild) aus dem ausgetrockenden Lohbach gerettet. Foto: Anne Bremenkamp

Emsbüren. Als unermüdliche Lebensretter von Fischen auf dem Trockenen engagieren sich in dieser lang anhaltenden Hitze- und Trockenperiode Felix und Philipp Weiß sowie Jannes, Mika und Ole Siemer aus Emsbüren-Listrup.

Die fünf Junges käschern schon seit einigen Tagen immer wieder „gestrandete“ Fische aus dem austrocknenden Lohbach und setzen sie in der Ems wieder aus. „Wir haben bestimmt schon fast 150 Fische aus dem Lohbach geholt, die in Pfützen eingesperrt waren“, erzählen der achtjährige Felix und sein zwei Jahre jüngerer Bruder Philipp, deren Elternhaus im Emsbürener Ortsteil Listrup direkt an dem Bachlauf liegt. „Da waren viele kleine Fische dabei, aber auch ein paar ganz schön große wie Döbel, Schleien, Rotfedern und Graskarpfen“, ergänzen ihre Kumpels Jannes (10) und Mika (9), die in ihrem wassergefüllten Eimer stolz einen Aal präsentieren, der jetzt ebenfalls in der Ems eine neue und wasserreiche Heimat finden wird.

Wenn die Jungs die Fische in die Ems einsetzen, nutzen sie nur zu gerne auch selbst die Gelegenheit für ein erfrischendes Bad. Solange die Dürre anhält und die letzten Tage der Sommerferien es erlauben, werden die Kids auch weiterhin im Dienste der Fische aktiv sein. Mit ihren ebenso erfolgreichen wie vorbildlichen Rettungseinsätzen fühlen sie sich dabei auch selbst so wohl wie ein Fisch im Wasser.

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