Auch Kräuter gesegnet Tiersegnung in Emsbüren: Hunde blieben in der Hitze cool

Von Heinz Krüssel

Den kirchlichen Segen erteilte Pfarrer Stephan Schwegmann (links) den Hunden und ihren Frauchen sowie ebenfalls den Herrchen. Foto: Heinz KrüsselDen kirchlichen Segen erteilte Pfarrer Stephan Schwegmann (links) den Hunden und ihren Frauchen sowie ebenfalls den Herrchen. Foto: Heinz Krüssel

Emsbüren. Tradition hat die Kräuter- und Tiersegnung auf dem Heimathof in Emsbüren. Die Verantwortlichen haben den Termin in das Festprogramm zur Feier des 50-jährigen Bestehens des Heimatvereins eingebaut.

„Wir finden uns hier an einem herrlich lauschigen Platz unter Lindenbäumen zusammen“. Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Stephan Schwegmann viele Gläubige mit Kräutersträußchen und leider nur wenigen Vierbeinern. Das sei wohl der sengenden Sonne geschuldet, meinte der Geistliche. Dabei lasse man den Hund oder die Katze lieber am schattigen Plätzchen zuhause, zeigte Schwegmann volles Verständnis.

In der Predigt erinnerte der Pfarrer an eine Passage aus der Predigt von Pfarrer Hermann Meyer, die dieser seinerzeit anlässlich der Einweihung des Heimathauses in Plattdeutsch gehalten hatte. Den Originaltext „Dat olle Huus“ trug Maria Theissing in plattdeutscher Sprache vor. Dort ging es um die Gastfreundschaft, die zum glücklichen Leben ausdrücklich dazugehöre.

Die vom Kräutergartenteam gefertigten Sträußchen stellte Vorstandsmitglied und „Kräuterhexe“ Hildegard Siemer vor. Jedes einzelne Kraut sei in der Nähe des Heimathofes gesammelt worden und habe so letztlich eine große Bedeutung.

Zum Abschluss des Jubiläumstages erhielten alle Teilnehmer der Tier- und Kräutersegnung und ebenso die Kräutersträußchen den kirchlichen Segen. Das verlief übrigens völlig ruhig und stressfrei. Einige Hundehalter hatten zuvor befürchtet, dass ihr Liebling von einem anderen Hund gebissen werden könnte.

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