Bäume und Blumen Streuobstwiese an der Waldschule Leschede angelegt

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Emsbüren. Neben der Waldschule Leschede sind am Mittwoch, dem internationalen Tag des Baumes 20 Obstbäume gepflanzt, eine Wildblumenwiese gesät und ein Bienenhotel eröffnet worden.

Initiiert worden war die Aktion vom Aktionskreis Leschede. Finanzielle Unterstützung gab es von der Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland, die unter anderem die Kosten für die großformatigen Tafeln übernommen hat, an denen sich Interessenten über Sinn und Zweck der Anlage informieren können. Auf der rund 1.300 Quadratmeter großen Fläche wachsen jetzt 20 regionale Obstsorten wie beispielsweise die Apfelsorten Jonagold und Roter Boskop, schwarze und gelbe Knorpelkirschen, Birnen der Sorte Gute Luise und diverse Pflaumenbäume.

Schüler halfen tatkräftig mit

Die Kosten dafür haben Baumpaten aus Politik, Vereinen, Kirchen und der Nachbarschaft übernommen. Das Einpflanzen und Aussäen geschah ebenso wie die vorbereitenden Arbeiten in einer Lescheder Gemeinschaftsaktion. Nachdem ein Anlieger einem Grundstückstausch zugestimmt hatte, sorgten Lescheder Landwirte und Unternehmer dafür, dass das nun gemeindeeigene Areal bepflanzbar gemacht wurde. Beim Einpflanzen ihrer Bäume selbst und der Aussaat der Wildblumenwiese profitierten die Paten von der tatkräftigen Unterstützung durch Schüler der Waldschule. Vorab hatten Kinder des Kindergartens St. Elisabeth mit Musik, Tanz und einem Apfel für jeden Anwesenden auf die Arbeit eingestimmt.

„Jede Blüte ist wichtig“

Maike Hoberg von der nutzte die Gelegenheit, Kinder und Erwachsene auf die Bedeutung des Zusammenspiels von Obstbäumen, Wiesenblumen und Bienen für die Umwelt und dadurch für den Menschen hinzuweisen: „Jede Blüte ist wichtig.“

„Tolles Projekt“

Bernhard Drente und Heinz Sager vom Aktionskreis Leschede lobten anlässlich der Aktion die gute Gemeinschaft des Emsbürener Ortsteils. Ortsbürgermeister Marcus Drees sprach von einem „tollen Projekt“. Dabei zeige sich einmal mehr, „dass in Leschede nicht geschnackt, sondern angepackt wird.“ Bei der Streuobstwiese allein soll es nicht bleiben. Mittelfristig wünschen sich die Initiatoren, dass das Gelände zu einer Art grünem Klassenzimmer nicht nur für die Waldschule wird. Eine Idee, der auch Drees etwas abgewinnen kann: „Ich hoffe, dass die Kinder dann einen Apfel nicht nur mit einer Computerfirma in Verbindung bringen.“

Lobende Worte

Lobende Worte für das Projekt fand auch Emsbürens Bürgermeister Bernhard Overberg, der das Projekt als positiv für Leschede und die Gemeinde insgesamt bezeichnete: „Es ist ein wichtiger Ort für die Jugend, der Natur näher zu kommen.“ Bernhard van der Ahe als Vorsitzender der Naturschutzstiftung betonte, dass die Stiftung derartige Projekte gerne fördere und wünschte, dass die Lescheder dort viel Spaß haben.


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