„Wir sehen Rot“ Fotogruppe „Visu*elle“ stellt im Rathaus Emsbüren aus

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Eine Ausstellung mit Signalkraft: „Wir sehen Rot“ von der Fotogruppe „Visu*elle“ ist derzeit im Rathaus Emsbüren zu erleben. V. l.: Isolde Weineck, Dagmar Andres, Barbara Tigges, Edith Uhlenberg, Bernhard Overberg und Ursula Feldmann. Foto: Anne BremenkampEine Ausstellung mit Signalkraft: „Wir sehen Rot“ von der Fotogruppe „Visu*elle“ ist derzeit im Rathaus Emsbüren zu erleben. V. l.: Isolde Weineck, Dagmar Andres, Barbara Tigges, Edith Uhlenberg, Bernhard Overberg und Ursula Feldmann. Foto: Anne Bremenkamp

Emsbüren Rot ist die für Augen und Seele wirkungsvollste Farbe und „Wir sehen Rot“ heißt es derzeit auch im Rathaus in Emsbüren. Die gleichnamige Ausstellung der Fotogruppe „Visu*elle“ zieht dort mit der eindrucksvoll in Szene gesetzten Signalfarbe noch bis zum 25. März 2018 alle Blicke auf sich.

Der Fotogruppe „Visu*elle“ gehören Ursula Feldmann aus Emsbüren sowie Dagmar Andres, Barbara Tigges und Isolde Weineck aus Rheine an, die sich nach gemeinsam belegten Fotografie-Kursen im Kloster Bentlage zusammenfanden. Im Rahmen der stimmungsvollen Ausstellungseröffnung auf Einladung des Kulturkreises Kirchspiel Emsbüren sahen und hörten alle Gäste rot im allerbesten Sinne.

Farbstarke Optik

Die Galeriebesucher,  zu denen auch eine Abordnung der niederländischen Partnergemeinde Losser gehörte, zeigten sich begeistert von den inspirierenden „Visu*elle“-Werken, deren farbstarke Optik Emotionen, Assoziationen und Stimmungen weckt. Auf akustischer Ebene gelang dies ebenso meisterhaft dem Musik-Duo Bernd Gortheil und Hans-Georg Telaar, die an Klavier und Saxofon passend zum Ausstellungsthema einzig der Farbe „Rot“ gewidmete Lieder offerierten.

Aufmerksamkeit verdient

„Die Farbe Rot sucht bewusst die Aufmerksamkeit und alle Aufmerksamkeit verdient diese bemerkenswerte Bilderausstellung“, zollte Bürgermeister Bernhard Overberg seinen Respekt nicht nur den Fotografinnen, die mit sicherem Blick und feinem Gespür immer wieder besondere Momente und Motive mit ihren Kameras festhalten. Sein Dank galt auch der Kulturkreisvorsitzenden Edith Uhlenberg, die immer wieder mit viel Herzblut und Engagement anspruchsvolle Kunst und Kultur in die Gemeinde holt. In ihrer Leidenschaft für das Besondere ist auch die „Visu*elle“-Galerie in Emsbüren begründet. „Ursula Feldmann hat schon mit ihrer Ausstellung „Straßenmusikanten“ anlässlich der Musiktage bewiesen, dass sie ebenso wie ihre Kolleginnen das Handwerk der Fotografie hervorragend versteht“, betonte Edith Uhlenberg anerkennend.

Facettenreiches Rot

„Die Farbe Rot hat viele Facetten. Sie begegnet uns überall, mitten im Leben, in der Natur oder in der Werbung. Positiv verbinden wir Rot mit Liebe, Glück oder Lebensfreude, negativ mit Zorn, Gefahr oder Verbotenem“, führte Ursula Feldmann in das vielschichtige Spektrum an- und aufregender Ansichten ein. Ob ein leuchtender Morgenhimmel über der Ems, ein im tiefen Grün verwurzelter Fliegenpilz, die Blüte und Vergänglichkeit der Blumen, aber auch die klaren Linien der Architektur oder der Mode – Rot ist immer ein echter Eyecatcher. Eins der roten Bilder wird auch nach Ausstellungsende im Rathaus verbleiben: Es ist die Aufnahme eines roten Teppichs, der seit 42 Jahren ausgerollt wird für die Emsbürener Musiktage. Diese Tradition beweist nachhaltig, dass die Kunst- und Kulturszene in der Gemeinde ganz hervorragend gedeihen kann.  


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