Neubau soll zum 1. August 2018 Betrieb aufnehmen Neue Kita in Emsbüren feiert Richtfest

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Der Richtkranz wird von den Kindern gemeinsam mit den Gästen begutachtet, bevor er über dem Neubau der Kindertagesstätte St. Franziskus in luftiger Höhe weht. Foto: Heinz KrüsselDer Richtkranz wird von den Kindern gemeinsam mit den Gästen begutachtet, bevor er über dem Neubau der Kindertagesstätte St. Franziskus in luftiger Höhe weht. Foto: Heinz Krüssel

Emsbüren. Voll im Zeitplan befindet sich der Neubau der Kindertagesstätte St. Franziskus in Emsbüren. Am Freitag ist im Beisein vieler Gäste gemeinsam mit den Kindern, die ab dem neuen Kindergartenjahr im Sommer die Einrichtung besuchen werden, das Richtfest gefeiert worden.

Es sei gute Tradition, dass nach Abschluss der Rohbauarbeiten das Richtfest gefeiert werde, betonte Bürgermeister Bernhard Overberg und hieß die Gäste auf der Baustelle willkommen. Die Architekten und Handwerker hätten bislang gut und termingerecht gearbeitet. „Ich gehe davon aus, dass der Neubau zum 1. August 2018 in Betrieb genommen werden kann“, wies der Bürgermeister auf das relativ enge Zeitfenster für die umfangreiche Baumaßnahme mit einem Kostenvolumen von rund 2,5 Millionen Euro hin. Gefördert werde das Vorhaben vom Land Niedersachsen und vom Landkreis Emsland. Den größten Teil der Kosten müsse die Kommune bezahlen.

Für Emsbüren werde mit dem Bau der fünften Kindertagesstätte in der Gemeinde ein großer Schritt vollzogen. Es entstehen drei Regel- und zwei Krippengruppen für 75 Kindergartenkinder und für 30 Krippenkinder: „Damit können alle Kinder in Emsbüren einen Kindergarten- oder Krippenplatz erhalten“, sagte der Bürgermeister.

Betreuungsangebot

In einem Grußwort wies der stellvertretende Landrat Klaus Prekel auf die Dimension und Vielfalt der emsländischen Bildungslandschaft im Bereich der Kindertagesstätten hin. 149 Kindertagesstätten mit rund 12.245 Plätzen machten dies deutlich. Erst in den vergangenen Jahren habe sich der Bedarf an gezielter Kinderbetreuung grundlegend gewandelt. Die Nachfrage nach einer Ganztagsbetreuung sei gestiegen. Auch die Zahl der unter dreijährigen zu betreuenden Kinder sei angewachsen. Anerkennung zollte Klaus Prekel der Gemeinde Emsbüren, dass sie mit der Ausweitung des Betreuungsangebotes nicht nur berufstätigen Eltern und deren Kindern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermögliche, sondern auch ein pädagogisch anspruchsvolles Betreuungsangebot vorhalte.

Gute Zusammenarbeit

Die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten hob Architekt Ludger Fehren hervor. Das gelte für die Handwerker ebenso wie für den baubegleitenden Ausschuss. Fehren stellte das bauliche Konzept der zukunftsorientierten Bildungsstätte vor. Ihre Erfahrungen und Vorstellungen lässt die künftige Leiterin Christin Rohoff in die Planungen einfließen. „Das Engagement in der Bauphase ist eine anspruchsvolle Zeit und hat das Ziel, dass sich die Kinder hier künftig wohlfühlen.“ Den kirchlichen Segen erteilte Pfarrer Stefan Schwegmann der Kindertagesstätte in kommunaler Trägerschaft.

Bevor der Richtkranz mit einem gemeinsamen Hauruck aller Gäste von Zimmermann Pascal Kotzorrek in luftiger Höhe befestigt werden konnte, erläuterte Overberg den Kindern, warum ein Verpflegungsbeutel und eine Flasche Schnaps am Richtkranz hängen: Sie dienen zur Stärkung der Zimmerleute als Dankeschön des Bauherrn für die gute Arbeit.


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