Turnier der Damen und Herren Tischtennis: Bawinkelerin Längert ist Bezirksvizemeisterin

Von Georg Bruns

Rang zwei im Bezirk: Nina Längert (SV Bawinkel). Foto: Georg BrunsRang zwei im Bezirk: Nina Längert (SV Bawinkel). Foto: Georg Bruns

Langförden. Die vier emsländischen Starterinnen zogen sich bei den Tischtenns-Bezirksmeisterschaften in der Damenklasse achtbar aus der Affäre.

Die für die Spvg. Oldendorf startende Meppenerin Finja Hasters, die von ihrem Trainerstab auf lange Noppen umgestellt worden ist, kommt mit dem schwierigen Material immer besser zurecht. Etwas unglücklich war ihre Niederlage im Achtelfinale, als sie an Lea Maathuis (Hoogsteder SV) im Entscheidungssatz mit 8:11 scheiterte. Etwas besser lief es für Stephanie Eichhorn (Union Meppen). Sie kassierte in der Gruppenphase zwar eine 1:3-Niederlage gegen Saskia Kameier (SV Wissingen), qualifizierte sich aber relativ souverän für die Hauptrunde. Im Viertelfinale wurde sie dann deutlich in drei Sätzen von Nina Shiiba (Spvg. Oldendorf) aus dem Rennen geworfen.

Ganz besonderer Coup

In der gleichen Runde kam auch das Aus für die 15-jährige Antonia Joachimmeyer (SV Bawinkel), die zuvor Katja Schneider (Elsflether TB) nach einem 0:2-Satzrückstand noch niedergekämpft hatte. Ihre 1:3-Niederlage gegen Saskia Kameier (SV Wissingen) war zwar im Endergebnis relativ klar, in den einzelnen Sätzen jedoch sehr differenziert. Bei der unbekümmert aufspielenden Nina Längert (SV Bawinkel) kamen an diesem Tage mehrere positive Faktoren zusammen, folglich hatte sie von allen Emsländerinnen die besten Karten. Bis zum Semifinale hatte sie erst zwei Sätze abgegeben. Dann landete sie mit dem Fünfsatzerfolg gegen Nina Shiiba (Spvg. Oldendorf), die von allen Starterinnen im Tischtennis-Ranking den besten Bilanzwert hat, einen ganz besonderen Coup. Das anschließende Endspiel gegen Saskia Kameier (ebenfalls Spvg. Oldendorf) war ebenfalls hart umkämpft. Nach fünf langen Sätzen musste sich die Bawinkelerin geschlagen geben, kann aber als Bezirks-Vizemeisterin hochzufrieden sein.

Zu große Hürde für Längert und Joachimmeyer

Im Doppel kam Stephanie Eichhorn (Union Meppen) mit ihrer Partnerin Carolin Willenborg (SV Wissingen) gar nicht zurecht und musste frühzeitig das Handtuch werfen. Nina Längert und Antonia Joachimmeyer vom SV Bawinkel blieben bis zum Halbfinale im Wettbewerb. Dann war die Kombination mit Annika Mast und Katja Schneider (Nord Holtriem/Elsflether TB) eine zu große Hürde. Die Meppenerin Finja Hasters zeigte an der Seite ihrer Clubkameradin Nina Shiiba einmal mehr ihre Qualitäten als Doppelspielerin. Das Duo sicherte sich mit nur einem Satzverlust im gesamten Turnier total überlegen den Titel.