Nahaufnahme Meppenerin Rexeis kommt aus einer tennisbegeisterten Familie

Von Martin Glosemeyer

Franca Rexeis kommt aus einer sportbegeisterten Familie. Foto: Martin GlosemeyerFranca Rexeis kommt aus einer sportbegeisterten Familie. Foto: Martin Glosemeyer

Meppen. Die 16-jährige Franca Rexeis aus Meppen spielt gerne Tennis. Und das seit neun Jahren. In der Frauen-Oberliga spielt sie in Neuenhaus. Für Sparta Nordhorn geht sie für die A-Juniorinnen in der Landesliga auf Punktejagd.

Damit steht sie mehrmals in der Woche auf und neben ihrem zweiten Wohnzimmer: dem Tennisplatz. „Ich trainiere im Moment zwei bis drei Mal die Woche. Besonders im Sommer verbringe ich aber auch außerhalb des Trainings viel Zeit auf dem Platz“, so Rexeis. Denn die ausgebildete C-Lizenz-Inhaberin gibt auch selber Tennistraining. „Dadurch verbringe ich noch mehr Zeit auf der Anlage.“

Training beim Regionscoach

Ihre meisten Freundinnen kennt Rexeis aus dem Tennissport. Dazu zählen vor allem Greta Arens und Lisa Daems, die beide ebenfalls sehr erfolgreich Tennis spielen. Mit Arens trainiert sie gemeinsam beim Regionstrainer Hans-Georg Peters. „Franca ist sehr sportlich, kämpferisch sehr gut und hat ein tolles Sozialverhalten“, lobt der Trainer, der aber auch noch Verbesserungsmöglichkeiten sieht. „Nach der technischen Umstellung beim Vorhandgriff hat sie noch Luft nach oben.“

Rexeis geht in den Sport-Leistungskurs

Ihre Stärke ist zurzeit die Konstanz in den Schlägen, verbessern möchte sich Rexeis vor allem im mentalen Bereich. „Ich muss auf jeden Fall noch ruhiger werden auf dem Platz und muss an meiner mentalen Stärke arbeiten“, so Rexeis, die für weitere Sportarten keinen Platz mehr hat. In der Schule am Windhorstgymnasium in Meppen hat sie allerdings Zeit für weitere Vertiefungen. Denn die 16-Jährige hat dort den Sport-Leitungskurs gewählt. „Sport ist mein Lieblingsfach. Leider kann ich Tennis nur nicht ins Abitur mit einbringen“, berichtet Rexeis.

Oberliga hat Priorität

Ihr größter Erfolg war die Teilnahme an den Doppel-Landesmeisterschaften in Braunschweig, wo sie 2015 unter die Top-Vier kam. Gemeinsam mit Isabelle Niehoff arbeitete sie sich bis ins Halbfinale vor und verlor da äußerst unglücklich gegen das spätere Siegerteam im dritten Satz mit 8:10. „Das weiß ich noch zu gut“, erinnert sich Rexeis an diesen Erfolg und den bitteren Moment zugleich. Die 16-Jährige ist derzeit in Leistungsklasse 15 platziert, will aber mehr. „Als Erstes stehen jetzt die verbleibenden Spiele in der Oberliga im Vordergrund. Danach ist auf jeden Fall mein Ziel eine einstellige Leistungsklasse zu erspielen.“

Landesmeisterschaft in Delmenhorst

Neben den Spielen in der Oberliga steht im September ein weiteres Highlight an. Denn mit den A-Juniorinnen reist Rexeis zur niedersächsischen Tennismeisterschaft nach Delmenhorst. „Die Konkurrenz ist da natürlich extrem stark. Doch wir versuchen, das Beste herauszuholen.“ Mit den B-Juniorinnen war Rexeis schon 2015 einmal beim Mannschafts-Finale auf Landesebene. „Damals war ich dort mit Greta Arens, Amelie Breer und Lisa Daems. Wir haben uns recht gut geschlagen, waren unseren Gegnern aus Hannover dann jedoch trotzdem unterlegen“, erinnert sich Rexeis.

„Freunde und Familie im Vordergrund“

Neben dem Tennissport sind der jungen Meppenerin auch andere Dinge wichtig. „Tennis ist natürlich sehr wichtig für mich, aber natürlich stehen Freunde und Familie im Vordergrund. Ich habe auch Glück, denn da meine Familie und auch viele meiner Freunde tennisbegeistert sind, lassen sich Freunde, Familie und der Sport sehr gut miteinander vereinbaren.“ Dies bestätigt auch Peters: „Das Umfeld ist wirklich gut.“ Ihr großes Vorbild ist das Tennisass Novak Djokovic. „Ich bewundere ihn einfach wegen seiner lockeren Art, auf und neben dem Platz“, befindet Rexeis.


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