Modus überdenkenswert? Haren passiert die 1. Pokalrunde, Haselünne/Herzlake ist raus

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Haren/Haselünne. Der TuS Haren ist im niedersächsischen Verbandspokal in die zweite Runde eingezogen. Die HSG Haselünne/Herzlake hingegen ist aus dem Wettbewerb geschieden.

Der TuS Haren war Ausrichter der ersten Runde im Pokal des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN). In der eigenen Halle behielten die Harener in drei Spielen gegen den TV Neerstedt II, gegen die TS Hoyenkamp und gegen den TvdH Oldenburg eine weiße Weste. Im Auftaktspiel der Pokalrunde schlug das Team von Trainer Martin de Hoop mit 22:14 gegen den in der Landesklasse spielenden TV Neerstedt II. Beim 22:14-Erfolg erzielte allein Stefan Sträche neun Tore. Die nächste Partie gegen die TS Hoyenkamp entschieden die Harener mit 6:12 für sich, wobei die Tore deutlich ausgeglichener auf die Mannschaft verteilt waren: Fynn Buyna führte die Trefferliste mit drei Treffern an. Ihm folgte eine ganze Reihe von Spielern mit einem oder zwei erzielten Toren. Im letzten Spiel wartete mit Verbandsligist TvdH Oldenburg der nominell schwerste Gegner. Der Tus meisterte die Aufgabe souverän und gewann 17:13, wobei erneut Sträche mit vier Toren die meisten Treffer der Partie erzielte.

Verbessertes Deckungsverhalten

Weniger glücklich dürfte die Handballspielgemeinschaft Haselünne/Herzlake sein, die im Schulzentrum Herzlake ebenfalls als Gastgeber der Auftaktrunde fungierte. Gegen die Gegner Dinklage II, Elsflether TB und den späteren Turniersieger der TSG Hatten-Sandkrug setzte es jeweils Niederlagen. So setzte es gegen Elsfleth eine 9:16-Niederlage. Gegen Hatten-Sandkrug unterlag die Spielgemeinschaft mit 13:10. Gegen Dinklage II gewann die HSG mit 20:16. Am Ende zeigten sich die Gastgeber mit den Spielen nicht unzufrieden, konnten ein verbessertes Deckungsverhalten erkennen und seien den Gegnern, speziell der zwei Klassen höher spielenden TSG Hatten/Sandkrug, auf Augenhöhe begegnet, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Auf Niklas Brinkmann muss die Spielgemeinschaft nach der ersten Turnierrunde vorerst verzichten: Der Spieler musste mit Verdacht auf Bänderris aus dem Turnier ausscheiden.

Kritik am Modus

Die Spielgemeinschaft kritisierte den Modus, in dem die erste Pokalrunde ausgetragen wurde. Die jeweils mit vier Mannschaften besetzten Turniere der ersten Runde werden nach Art „Jeder gegen jeden“ ausgetragen. Dadurch sei der Wettbewerb sehr belastend, in den teils langen Pausen während der Partie käme zudem der Rhythmus abhanden.


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