Nahaufnahme Beim Handball hängengeblieben - Sven Mrotzeck vom TuS Haren

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Verletzungsfrei bleiben und in die Oberliga aufsteigen: Sven Mrotzeck vom TuS Haren spielt seit 18 Jahren Handball - und würde gern noch ein paar Spielzeiten dranhängen. Archivfoto: Werner ScholzVerletzungsfrei bleiben und in die Oberliga aufsteigen: Sven Mrotzeck vom TuS Haren spielt seit 18 Jahren Handball - und würde gern noch ein paar Spielzeiten dranhängen. Archivfoto: Werner Scholz

Haren. Seit 18 Jahren spielt Sven Mrotzeck Handball beim TuS Haren. Über einen Wechsel hat er nie nachgedacht, das Vierteljahrhundert als aktiver Spieler würde er gern noch voll machen. Und bis dahin gern einmal in die Oberliga aufsteigen.

Als Mrotzeck neun war, spielte er Fußball – mit mäßiger Begeisterung. An der Schule wurde damals ein Handball-Schnupperkurs angeboten. Mrotzeck und ein Kumpel gingen hin und Mrotzeck blieb dann hängen beim Handball - als 27-jähriger betreibt er den Sport immer noch, als „sehr erntsgenommenes Hobby“, wie er sagt.

Aktuell befindet sich der TuS Haren in der Vorbereitung auf die neue Verbandsligasaison. „Ernstgenommenes Hobby“ meint in diesem Kontext bis zu vier Trainings wöchentlich, dazu Testspiele und Turniere und in Kürze ein kurzes, aber ziemlich intensives Trainingslager. „Wenn ich keinen Sport machen würde, wäre ich wahrscheinlich ziemlich faul“, sagt der Rechtsaußen, der gern Serien und Fußball schaut, über sich selbst. Da er Sport macht, kommt er kaum zum faul sein. (Weiterlesen: Islandpferde-Reiterin Marlene Feldt in der Nahaufnahme)

„Keine andere Mannschaft“

Freunde und Familie haben sich längst daran gewöhnt, dass er bei Geburtstagen und Familienfesten handballbedingt öfter mal fehlt. Das liegt ein Stück weit daran, dass ihm seine Mannschaft mittlerweile fast zur zweiten Familie geworden ist. „Der Kern unseres Teams ist seit Jahren gleich und die Jungs haben einen hohen Stellenwert für mich“, erklärt Mrotzeck. Für einen anderen Verein, in einer anderen Mannschaft zu spielen, sei für ihn eigentlich keine Option - „es sei denn, ich müsste aus beruflichen Gründen irgendwann mal umziehen.“

Danach sieht es für den gelernten Industriekaufmann derzeit nicht aus. Das Umfeld in Haren, die Stimmung im und um den Verein passe - genauso wie die körperliche Fitness. Die einzige große Verletzung seiner Karriere liegt knapp sieben Jahre zurück. 2010 rissen im letzten Vorbereitungsspiel Außen- und Innenmeniskus, außerdem zog er sich einen Knorpelschaden zu. Er musste monatelang pausieren.

Traum von der Oberliga

Bleibe er von weiteren Verletzungen verschont, würde er gern noch acht oder neun Jahre auf dem aktuellen Niveau spielen, sagt Mrotzeck. Und in dieser Zeit gern noch seinen Teil zum Aufstieg des TuS in die Oberliga beitragen. „Ich könnte mir gut vorstellen, dass es klappt, wenn unser Team in dieser Konstellation zusammenbleibt und wir die momentane Stimmung bewahren können.“


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