Nahaufnahme des Gymnasiasten Hannes Krämer liebt den Handballsport


Lingen. Von seinen Freunden, in seiner Mannschaft beim HC Lingen und am Gymnasium Georgianum wird Johannes Krämer immer Hannes genannt. Der 14-jährige ist ein Handballtalent und hat noch viele weitere Qualitäten. „Hannes ist ehrgeizig, ein guter Teamkollege und Freund. Er ist im Spiel sehr aggressiv, was auch so sein muss“, sagt Mannschaftskollege Luke Stricker.

Krämer liebt den Handballsport. „Handball zeichnet sich durch sein hohes Tempo und die nötige Athletik aus. Der schnelle Wechsel zwischen Abwehr und Angriff gibt mir den nötigen Adrenalinschub. Ganz besonders liebt er das schnelle Hin und Her. „So etwas Zähes wie ein 0:0 im Fußball gibt es hier nicht.“ Und dennoch spielte Krämer auch seit den Minikickern Fußball beim ASV Altenlingen. In der Rückrunde musste er sich aber aus dem Spielgeschehen zurückziehen. „So viel gleichzeitig und gleichwertig zu betreiben, geht nicht“, weiß Krämer, der auch in der Schule erfolgreich ist und weiter sein will.

Offen für neue Sportarten

Besonders liebt er die Fächer Sport und Mathematik. „Ich bin stets für neue Sportarten offen“, sagt Krämer, der sich auch an den Individualsportarten probiert. „Der Schulsport am Georgianum hat mir gezeigt, dass man auch bei anfangs schweraussehenden Sportarten wie zum Beispiel Bodenturnen ohne aufzugeben weitermachen muss, um Erfolg zu haben. Das lässt sich auch auf den Handballsport übertragen.“ Die Mathematik mag Krämer aufgrund ihrer klaren Struktur. „Es geht leicht von der Hand und ist schön logisch.“

Training am Stützpunkt

Im Handballsport ist Krämer sehr erfolgreich. Mit dem HC Lingen trainiert er drei Mal die Woche. Alle zwei Wochen nimmt er am Stützpunkttraining des Handballverbandes Niedersachsens teil. Dazu kommen die Ligaspiele am Wochenende in der Oberliga, die die höchste Spielklasse in der C-Jugend darstellt. Die erste Saison nach dem Aufstieg hat sein Team auf Rang sechs beendet. „Wir sind als Mannschaft sehr zufrieden mit unserer Leistung. Ziel war es, Achter zu werden“, berichtet Krämer. Besonders lobt er seinen Trainer Milenko Knezevic. „Er hat sehr viel aus jedem einzelnen Spieler gemacht. Viele haben aber noch mehr Potenzial.“ Knezevic selber sieht in Krämer einen „zuverlässigen Spieler, der immer einsatzfähig ist.“ Darüber hinaus lobt der Lingener Trainer den Einsatz seines Abwehrchefs. „Er ist immer hochmotiviert.“

Aufholjagd gelungen

Besonders erinnert sich Krämer in dieser Saison an das Hinspiel gegen Schwanewede. „Wir lagen mit sieben Toren zurück und haben uns in der Halbzeit nochmal richtig motiviert. Durch unseren Kampfgeist gelang es uns das Spiel knapp mit einem Tor zu gewinnen.“

Klare Vorstellungen davon, was noch nicht so gut läuft, hat Krämer auch. „Besonders wichtig ist das Abwehrverhalten im Mann gegen Mann sowie die Geduld im Angriff.“

Ziel ist die HSG Nordhorn-Lingen

Besonders stark sieht Krämer auch Teamkollege Luke Stricker, die sich im Angriff sehr gut ergänzen. Seine persönliche Stärke ist die Defensive. „Ich kann den Gegner im richtigen Moment unter Druck setzen, den Mitspielern helfen, den Gegner festzumachen und die oft fehlende Ruhe ins Spiel zu bringen“, so Krämer, der sich gerne noch auf anderen Positionen verbessern will. „Ich würde gerne noch lernen, wie man richtig auf Rückraum Mitte spielt, damit ich neben meiner Halbposition noch eine weitere Position spielen kann. Diese Vielfältigkeit kann oft spielentscheidend sein.“

In der Zukunft will Krämer vor allem weiter in der Oberliga spielen und sich weiter verbessern. „Ich will noch mehr Trainingsfleiß zeigen“, berichtet Krämer, der langfristig hofft, mal bei der HSG Nordhorn-Lingen spielen zu können. „Aber wohin die Reise geht, muss man dann mal sehen.“


0 Kommentare