Am Sonntag beim VC Allbau Essen Volleyball: SC Spelle-Venhaus will Spaß haben

Von Kim Patrick von Harling

Auf Abschiedstour: Der SC Spelle-Venhaus kann den Abstieg wohl kaum noch verhindern. Foto: Werner ScholzAuf Abschiedstour: Der SC Spelle-Venhaus kann den Abstieg wohl kaum noch verhindern. Foto: Werner Scholz

Spelle. Der Klassenerhalt in der 3. Liga würde einem Wunder gleichkommen. Umso befreiter gehen die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus die verbleibenden drei Auswärts-Aufgaben an. Der erste Gegner heißt VC Allbau Essen am Sonntag um 16 Uhr.

Bei noch drei Saisonspielen und neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer ist der Druck bei den Emsländerinnen passé. Die Mannschaft sowie der Verein haben sich mit dem Abstieg abgefunden. „Wir wollen Spaß haben, die letzten Partien genießen und so viele Punkte wie möglich mitnehmen“, beschreibt Spelles Mittelblockerin Maren Kreuzeberg die Ziele der Restsaison. „Mittlerweile sind wir alle recht entspannt.“

Klare Rollenverteilung

Entsprechend ohne Druck reist die Mannschaft von Trainer Michael Spratte, der nach der Saison aus privaten Gründen den Verein verlässt, nach Essen. Auch, weil die Rollen klar verteilt sind. Spelle ist als Vorletzter der krasse Außenseiter. Mitaufsteiger Essen steht auf Platz vier, hat den Klassenerhalt schon seit geraumer Zeit sicher und verzeichnet 22 Punkte mehr auf dem Konto als die Emsländerinnen.

Unterschiedliche Voraussetzungen

Ohnehin sind die beiden Aufsteiger kaum miteinander zu vergleichen. Während dem Kader der Essenerinnen vor der Saison durchaus ein Durchmarsch in die 2. Liga zuzutrauen war, bestand bei der Spratte-Truppe nie ein Zweifel daran, dass es vorrangig um den Klassenerhalt gehen würde.

Hinspiel in guter Erinnerung

Im Hinspiel unterlag der SC Spelle nach Sätzen deutlich mit 0:3, im Detail hielt er jedoch gut mit. „Das war recht knapp. Wir haben denen das Leben schwer gemacht. Aber wie so oft in der Saison haben wir es nicht geschafft, etwas Zählbares mitzunehmen“, erinnert sich Kreuzeberg an das erste Aufeinandertreffen. Coach Spratte kann wie so oft in dieser Serie aus dem Vollen schöpfen.


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