Volleyball: 3:2 in Weende SC Spelle fährt den ersten Auswärtssieg ein

Die Party kann starten: Der SC Spelle-Venhaus feiert in Weende den ersten Auswärtssieg. Foto: SC SpelleDie Party kann starten: Der SC Spelle-Venhaus feiert in Weende den ersten Auswärtssieg. Foto: SC Spelle

Weende. Was für ein Krimi: Die Drittliga-Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus haben am Samstagabend einen enorm knappen 3:2-Erfolg bei Tuspo Weende eingefahren. Es war der erste Auswärtssieg in dieser Saison – dieser kam zur richtigen Zeit.

Durch den Sieg gegen das bis dato punktgleiche Tuspo verschaffen sich die Emsländerinnen mit nun insgesamt elf Zählern ein kleines Polster im Abstiegskampf. Doch für diesen Erfolg musste die Mannschaft von Trainer Michael Spratte, der krankheitsbedingt fehlte und von Betreuer Stefan Kreuzeberg vertreten wurde, ihr ganzes Können aufs Parkett bringen. „Wir sind fix und fertig“, sagte Spelles Maren Kreuzeberg erleichtert direkt nach dem Duell. Wie bereits in der Vergangenheit war auch dieses Aufeinandertreffen eine ausgeglichene Angelegenheit mit einem knappen Ausgang. Die Mannschaften kannten sich bereits aus den zwei vergangenen gemeinsamen Jahren in der Regionalliga. Ein Novum: Zum ersten Mal überhaupt entschied der Gast bei dieser Ansetzung die Partie für sich. „Das war ein absoluter Krimi“, bilanzierte Spelles Ronja de Boer.

Dramatisches Finale

Bereits im ersten Durchgang schenkten sich die Teams nichts, knapp mit 25:23 ging dieser an Spelle. Deutlicher fiel der zweite Satz aus. 25:19 siegte Weende. Doch in Gegensatz zu vergangenen Spielen der Spratte-Truppe verfiel sie nicht in alte Muster. Sie behielt die Köpfe oben und kam mit dem 25:18 zurück in die Partie. Für die volle Punkteausbeute reichte es aber dennoch nicht. Überaus deutlich kassierte Spelle das 2:2. Gerade einmal zehn Punkte gelangen den Spellerinnen im vierten Durchgang. „Da kamen wir nicht richtig ins Spiel“, berichtete de Boer. Ein echtes Drama lieferten sich die Teams im finalen Durchgang. Spelle führte mit 13:10, Weende glich noch aus. „Dann haben wir richtig gefightet“, betonte de Boer – 15:13. „Das 3:2 ist das passende Ergebnis.“ Man sei im Soll und könne im letzten Spiel des Jahres am 10. Dezember befreit den Spitzenreiter SV Bad Laer empfangen.


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