Nahaufnahme Anne Alsmeier aus Emsbüren ist auf den Spuren der Schwester

Anne Alsmeier ist auf dem besten Wege, um in der Nationalmannschaft Fuß zu fassen. Foto: Jörg AlsmeierAnne Alsmeier ist auf dem besten Wege, um in der Nationalmannschaft Fuß zu fassen. Foto: Jörg Alsmeier

Emsbüren. Die Eltern sind volleyballbegeistert, ihre ältere Schwester Lina gehört mittlerweile zu den jahrgangsbesten Spielerinnen ihrer Altersklasse in Deutschland. Da verwundert es kaum, dass auch Anne Alsmeier ans Netz geht – und das ebenfalls überaus erfolgreich.

„Als kleines Kind war ich immer bei den Volleyballspielen dabei“, erinnert sich die 13-Jährige noch an die ersten Eindrücke. Das erste eigene Training ließ nicht lange auf sich warten. Klassisch begann Anne Alsmeier ihre Karriere mit Fangen und Werfen.

„Es gefiel mir sofort“

Mit sechs Jahren hatte sie zum ersten Mal einen Volleyball in der Hand. Nur vage kann sich die Emsbürenerin an die ersten Einheiten erinnern. Eines bleibt Anne Alsmeier jedoch im Gedächtnis: „Es gefiel mir sofort.“ Seit je her geht sie für den FC Leschede auf Punktejagd. Schnell entdeckte man ihr Talent auch außerhalb des Emslandes: Sie gehört dem U-15-Landeskader an.

Bronze bei Bundespokal

Anne Alsmeier ist mittlerweile fester Bestandteil des NWVV-Teams, mit dem sie in der Verbandsliga antritt. Erste Erfolge durfte die 13-Jährige mit der Niedersachsen-Auswahl beim Bundespokal in Schwerin feiern. Dort holte sie zusammen mit den Lathenerinnen Emelie Siegner, Ines Bergmann, Leonie Klassen und Lisa Stolte die Bronzemedaille. Der NWVV-Trainer Knut Powilleit zeigte sich von den Leistungen seiner Mannschaft beeindruckt.

Sichtungslehrgang in Kienbaum

Das Sahnehäubchen gab es für Anne Alsmeier dann nach dem Bundespokal. Zusätzlich zur Medaille erhielt sie zusammen mit Bergmann und Siegner eine Einladung zur Jugendnationalmannschaft. Nationaltrainer Jens Tietböhl nimmt in Kienbaum im Rahmen eines Sichtungslehrganges 60 Nachwuchs-Volleyballerinnen unter die Lupe. Mittendrin: Anne Alsmeier.

Schwester als Vorbild

Übermütig wird die Gymnasiastin des Georgianums in Lingen angesichts dieser Karrieresprünge keineswegs. „Ich lasse einfach alles auf mich zukommen. Es kommt, wie es kommt“, antwortet Anne Alsmeier mit einem kleinen Lachen auf die Frage, welche langfristigen Ziele sie sich setzen würde. Als Vorbild dient ihr ihre Schwester Lina Alsmeier, die seit diesem Jahr das Sportinternat in Münster besucht und für den USC Münster II in der 2. Bundesliga aufläuft. „Grundsätzlich könnte ich mir den Weg, den meine Schwester geht, auch vorstellen“, erklärt Anne Alsmeier, fügt aber hinzu: „Bis dahin ist es noch weit.“

Bald in der Nationalmannschaft?

Lina Alsmeier hat den Schritt in die Nationalmannschaft bereits gemeistert, Anne Alsmeier hat die Tür aufgestoßen. Eine weitere Parallele: Beide Schwestern spielen für Leschede und Union Emlichheim. Parallelen, die Anne Alsmeier eine große Karriere voraussagen könnten.


0 Kommentare