38:69 beim TV Vörden Basketball: TV Meppen kommt unter die Räder

Von Kim Patrick von Harling

Linda Höning markierte zwar zehn Punkte, die deutliche Niederlage konnte aber auch sie nicht verhindern. Foto: SchröerLinda Höning markierte zwar zehn Punkte, die deutliche Niederlage konnte aber auch sie nicht verhindern. Foto: Schröer

Vörden. Die Partie zwischen dem Zweiten TV Vörden und dem Tabellenführer der Basketball-Oberliga TV Meppen hatte ein Spitzenspiel versprochen. Am Samstag sah die Realität anders aus. Die Emsländerinnen gingen deutlich mit 38:69 in Vörden unter.

Nach dem ersten Viertel sah noch alles nach einem Duell auf Augenhöhe aus. „Wir haben toll begonnen und bis zur achten Minute auch geführt. Das hat echt Spaß gemacht“, berichtete Meppens Trainer Rene Aufenfehn. „Aber man hat dann gemerkt, dass Vörden konditionell fitter ist.“ 10:16 ging der erste Durchgang aus sicht der Meppenerinnen aus. Das Aufenfehn-Team war nicht im Training, konnte es doch aufgrund der zweiwöchigen Herbstferien nicht in der BBZ-Halle trainieren.

„Vörden war immer einen Schritt schneller“

„Spätestens Ende des zweiten Durchgangs war die Puste raus“, sagte Aufenfehn. In allen Belangen war Vörden schneller, sowohl in der Defense als auch in der Offense. „Vörden war immer einen Schritt schneller“, haderte Aufenfehn und zeigte sich zudem überrascht von der schlechten Wurfquote seiner Spielerinnen.

Imke Fischer muss runter

Über 18:33 zur Halbzeit und 27:49 im dritten Viertel ging es in den finalen Durchgang. „Im letzten Viertel haben wir uns schlichtweg aufgegeben“, bilanzierte Meppens Coach. „Das war eine leichte Selbstaufgabe. Sehr schade, das Ergebnis fiel dann doch zu hoch aus.“ Erschwerend kam noch hinzu, dass Imke Fischer aufgrund ihres fünften Fouls vom Feld verwiesen wurde. Den Gästen fehlte in den abschließenden sechs Minuten ihre beste Werferin (elf Punkte). „Insgesamt haben wir uns viele Sachen schön herausgespielt, aber wir hatten Pech an der Hand“, sagte Aufenfehn.

Vörden ist der Angstgegner

Allgemein ist der TV Vörden für die Emsländerinnen ein hartes Pflaster. Noch nie in seiner Geschichte konnte der TV Meppen die Mannschaft aus dem Landkreis Vechta bezwingen. „Vörden macht schon guten Basketball“, lobte Aufenfehn die Arbeit des Angstgegners der Oberliga.