Nach verlorener Relegation Spelle steigt doch in die 3. Volleyball-Liga auf

Meine Nachrichten

Um das Thema EL-Sport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Für die Spellerinnen um Annika Gartemann (links), Christiane Witschen (mitte) und Sarah Arning wird der Traum von der 3. Liga doch noch real. Foto: Lars SchröerFür die Spellerinnen um Annika Gartemann (links), Christiane Witschen (mitte) und Sarah Arning wird der Traum von der 3. Liga doch noch real. Foto: Lars Schröer

Spelle. Der Frust ist nach der verlorenen Relegation gegen BW Aasee riesengroß gewesen. Doch nun flatterte die wichtige Meldung ins Haus: Die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus steigen doch noch in die 3. Liga auf – die Klasse wird aufgestockt.

„Wir sind erst einmal in unserer Whats App-Gruppe ausgeflippt“, schilderte die Spielerin Maren Kreuzeberg. Verständlich, wurde der Aufstieg doch aus sportlicher Sicht verpasst. Als dann völlig unerwartet am Abend des 3. Mais eine E-Mail ins Postfach der Spellerin Sarah Arning landete, dachte die Mannschaft zunächst an einen verspäteten Aprilscherz. Der Inhalt der digitalen Nachricht: Der SC Spelle-Venhaus spielt in der kommenden Saison drittklassig.

„Damit es sportlich fair wird“

Die 3. Liga wird von zehn auf elf Teams aufgestockt, die Emsländerinnen rücken nach. „Damit es sportlich fair wird“, klärte Kreuzeberg auf. Denn in der Vergangenheit sorgten die strengen Auflagen der Zweitliga-Lizenz dafür, dass vermeintliche Aufsteiger in der 3. Liga blieben und somit keine Plätze in der Klasse frei waren – weder für Zweitliga-Absteiger noch für Mannschaften aus der Regionalliga.

Drei Mannschaften steigen ab

Zusammen mit dem Relegationsgegner BW Aasee dürfen die Spellerinnen also nun für die dritthöchste Klasse Deutschlands planen. Zeit haben sie zur Genüge, fängt die Saison doch erst im Oktober an. „In der Regionalliga geht es schon im September weiter“, weiß Kreuzeberg. Doch das ist nicht mehr ihre Liga. Es wartet eine sportlich anspruchsvolle Serie auf die Emsländerinnen, gleich drei Mannschaften werden absteigen und den direkten Weg in die Regionalliga antreten müssen.

Verstärkung aus der 2. Liga

Um einen Abstieg zu vermeiden, führt der SC Spelle-Venhaus bereits Gespräche mit möglichen Verstärkungen. Einen Neuzugang kann der Verein bereits verbuchen: Ronja de Boer stößt zum Team. Die gebürtige Schüttorferin spielte in der zurückliegenden Saison noch für den VfL Oythe in der 2. Liga. „Ein, zwei Leute kannte sie bereits aus der Mannschaft“, sagte Kreuzeberg.

Nun heißt es: Köpfe frei bekommen

Am 6. Mai geht es aber zunächst auf die jährliche Mannschaftsfahrt. Dieses Mal nach Zandvoort. „Dass wir die Nachricht noch vorher bekommen haben, ist natürlich perfekt“, jubelte Kreuzeberg. Neben der ohnehin schon beeindruckenden Saison als Zweiter in der Regionalliga gilt es nun auch, den Aufstieg gebührend zu feiern.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN