Schlusslicht Beckdorf II kommt Handball: TuS Haren will sich nicht blamieren

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Ihren Lauf fortsetzen wollen Harens Handballer um Sven Mrotzeck (rechts) und Martin Giesen (l.) gegen Schlusslicht Beckdorf II. Foto: ScholzIhren Lauf fortsetzen wollen Harens Handballer um Sven Mrotzeck (rechts) und Martin Giesen (l.) gegen Schlusslicht Beckdorf II. Foto: Scholz

Haren. Sein Rückzug zum Saisonende steht fest, an diesem Wochenende bestreitet Harens Handballtrainer Frank Kessler die erste Station seiner mehrmonatigen Abschiedstournee. Die TuS-Männer laufen ebenso wie die eigene A-Jugend und Haselünnes Männer auf heimischem Parkett auf.

Verbandsliga, Männer: Nachdem nun klar ist, dass Kessler im Mai nach drei Jahren beim TuS Haren aufhören wird , richtet sich der Blick wieder auf das Sportliche. Am Samstag erwarten die Harener um 18 Uhr Schlusslicht SV Beckdorf II. „Wir können uns nur blamieren“, redet der Coach angesichts der Tabellensituation nicht um den heißen Brei herum. Es könne nicht sein, dass man die letzten Spiele immer gewonnen habe und in Brinkum einen Kantersieg eingefahren habe. „Und dann verlierst du zuhause gegen den Tabellenletzten. Das kann und darf man sich nicht vorstellen.“ Man sei ganz klar der Favorit und wolle gewinnen, wobei ihm die Höhe des Sieges egal sei. Um dem Außenseiter den Wind aus den Segeln zu nehmen, brauche sein Team einen disziplinierten und konzentrierten Beginn. „Wir können uns eigentlich nur selbst schlagen“, weiß Kessler, was seine Mannschaft kann. Beckdorf wirft zwar durchschnittlich 22 Tore, kassierte aber im Schnitt auch 34 Treffer. Zudem reise das Team, das etwa 25 Kilometer südwestlich von Hamburg beheimatet ist, nicht selten mit nur acht, neun Spielern zu Auswärtsspielen. Erschwerend kommt hinzu, dass Beckdorfs erste Mannschaft, die ohne Punktverlust die Oberliga anführt, nahezu zeitgleich bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen antreten muss.

Landesliga, A-Junioren: Auf Platz drei verbessert hat sich der TuS Haren am Donnerstag durch den 36:28-Erfolg beim TV Dinklage. Am Sonntag (15 Uhr) tritt die Mannschaft von Holger Drees und Dominik Sowada in eigener Halle gegen die JMSG Varel/Oldenburg an. Harens Spielgestalter Christopher Beimesche wird wie schon am Donnerstag nicht zur Verfügung stehen, denn er nimmt mit der HVN-Auswahl an einem Ländervergleich in Berlin teil. Die JMSG Varel/Oldenburg liegt in der Tabelle mit einem Punkt Vorsprung direkt vor den Harenern, die allerdings ein Spiel weniger bestritten haben.

Landesliga, C-Junioren: Während die HSG Meppen-Twist erst wieder im neuen Jahr spielen muss (am 10. Januar bei der HSG Grönegau-Melle), bestreitet die HSG Haselünne/Herzlake noch eine Partie vor Weihnachten. Die Mannschaft von Ralf Wöste und Michael Schwindeler gastiert am Samstag um 14 Uhr beim TvdH Oldenburg. Dass die Haselünner beim Tabellenzweiten punkten, ist eher unwahrscheinlich.

Weser-Ems-Liga, Herren: Auf ein Heimspiel gegen Rot-Weiß Damme bereitet sich die HSG Haselünne/Herzlake vor. Sonntag ist um 16 Uhr Anwurf in der Halle hinter dem Haselünner Kolpinghaus. Die Dammer um Trainer Maik Kießlich gehören zu den etablierten Mannschaften in der Liga und haben in Spielmacher Allain Quach einen quirligen Mann in ihren Reihen, den es laut Haselünne-Coach Christoph Möller auszuschalten gilt. Er selbst kann personell aus dem Vollen schöpfen. Marcel Hatting ist wieder fit, und Thomas Rosche kommt aus Frankfurt, um Haselünnes Angriff zu verstärken. „Nach den zuletzt gezeigten Leistungen ist ein Sieg sicher im Bereich des Möglichen“, so Möller. „Hoffen wir auf zwei Punkte und ein gutes Spiel. Anschließend möchten wir mit den Zuschauern das Jahr ausklingen lassen und uns nur noch auf die kurze Weihnachtspause freuen.“


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