Halbzeit in der Autocross-EM Bernd Stubbe auf dem Weg zum sechsten EM-Titel

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Meppen. Fünf Europameisterschaftstitel hat Bernd Stubbe schon gesammelt. Und wenn es für den Autocrosspiloten des MCC Rhede in der aktuellen EM-Serie weiterhin so gut läuft, könnte der sechste Titel bald folgen. Mit seinem Klubkollegen Mario Hanneken und Tobias Ellermann vom MSC Rütenbrock mischen zwei weitere Emsländer in der EM bislang weit vorne mit.

Nach vier von acht Rennläufen führt Bernd Stubbe die Gesamtwertung der Superbuggys (Spezialcrosser bis 4000 ccm) mit 111 Zählern vor dem Franzosen Thomas Anacleto (93) und dem Niederländer Johan de Jong (92) an. Beim ersten Lauf in Seelow hatte der Titelverteidiger noch mit technischen Problemen an seinem im Winter komplett neuaufgebauten Fahrzeug zu kämpfen. Anschließend zeigte sich aber in Cunewald, dass der von der Firma Emming aus Ter Apel getunte Volvo-Motor genügend PS hat, um vorne mitzumischen. In Cunewald fuhr Stubbe auf den zweiten Rang und errang in der tschechischen Autocross-Hochburg Nova Paka den Sieg. Beim vierten Rennen im französischen St. Georges de Montaigu landete Stubbe auf dem zweiten Rang.

Hanneken un Ellermann in den Top 10

Bei den Spezialcrossern bis 1600 ccm haben sich zwei Emsländer in die Top 10 gefahren. Zur Saisonhalbzeit rangiert der Rheder Mario Hanneken als Achter (47 Punkte) direkt vor dem Rütenbrocker Tobias Ellermann. Hanneken, der beim Saisonauftakt in Seelow mit einem technischen Defekt an seinem von einem Suzuki-Motor angetriebenen niederländischen Fast-and-Speed-Buggy ausfiel, fuhr mit dem zweiten Platz in St. Georges de Montaingu sein bestes Ergebnis ein. Sehr zufrieden mit seinem neunten Rang nach vier Rennen ist auch der Rütenbrocker Tobias Ellermann. Schließlich will der 39-Jährige dank der Unterstützung von Verein und Sponsoren erstmals eine komplette EM-Saison fahren. „In der über 40 jährigen Geschichte des MSC sind Tobias und sein Team die ersten, die an einer kompletten EM-Saison teilnehmen. Natürlich unterstützen auch wir ihn, wo wir nur können“, betont der MSC-Vorsitzende Bernd Tebbe.

Ellermann, der 2010 und 2012 jeweils Deutscher Meister in der Klasse der Spezialcrosser bis 1600 ccm geworden ist, fuhr in der Matschenberg-Offroad-Arena in Cunewald erstmals in das Tagesfinale der besten Zehn. In Frankreich landete der Rütenbrocker seinen ersten Vorlaufsieg, schied dann mit seinem Fahrzeug, das einen 230 PS starken Suzuki-Hayabusa-Motor im Heck hat, aber im Halbfinale nach einer Kollision aus.

Am Wochenende wartete auf die emländischen Autocrosspiloten der fünfte EM-Lauf in Nyirád (Ungarn). Anschließend geht es nach Prerov (Tschechien; 22./23. August), Saint Igny de Vers (Frankreich; 12./13. September) und zum letzten Lauf nach Maggiora (Italien (19./20. September).


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