Früher Rückstand Nordhorn-Lingen nach 21:25 gegen Lübbecke Vierter

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Sechs Tore warf Jens Wiese gegen seinen ehemaligen Klub. Die HSG Nordhorn-Lingen verlor dennoch mit 21:25 gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke. Foto: Doris LeißingSechs Tore warf Jens Wiese gegen seinen ehemaligen Klub. Die HSG Nordhorn-Lingen verlor dennoch mit 21:25 gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke. Foto: Doris Leißing

Minden. Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen hat beim Spielothek-Cup das Spiel um Platz drei gegen den Erstligisten TuS Nettelstedt-Lübbecke mit 21:25 (8:13) verloren. Dennoch zeigte sich Trainer Heiner Bültmann mit der Vorstellung seines Teams beim Turnier zufrieden. „Das war ein guter Schritt nach vorn.

Das Team, das bei den Gruppenspielen am Freitag den zweiten Platz hinter dem Zweitliga-Topfavoriten GWD Minden und vor dem ersten Punktspielgegner TV Emsdetten beleg t hatte, kam gegen die neue Mannschaft des Ex-HSG-Handballers Bobby Schagen nur schwer ins Spiel. Es lag 0:4, 1:6, 2:8 und 12:19 zurück. „In den ersten zehn Minuten haben wir keinen Zugriff bekommen“, erklärte der Trainer. Vor allem die Nationalspieler und Rückraumschützen Jens Schöngarth und Niklas Pieczkowski bereiteten dem Zwei-Städte-Team Probleme. Im Angriff fehlte zunächst noch die nötige Präzision. Am Ende lief die HSG gute Gegenstöße.

Doch der Zweitligist ließ sich vom klaren Rückstand nicht beeindrucken. „Wir haben 50 Minuten in der Abwehr richtig gut gestanden und uns ins Spiel zurück gebissen“, stellte Bültmann fest. Aber der 15. Minute kam Dennis Bartels für Björn Buhrmester ins Tor und gefiel mit starker Vorstellung. Wegen des Fehlens von Frank Schumann mussten Luca de Boer und Neuzugang Asbjörn Madsen im Innenblock in allen drei Begegnungen über die volle Zeit ran.

Der niederländische Linksaußen Schagen, der beim Test mit den Lübbeckern vor gut zwei Wochen im Nordhorner Euregium 30:28 gewonnen hatte , traf am Samstag zweimal. Mit Nicky Verjans, Jens Wiese, der mit sechs Treffern bester HSG-Schütze war, und Torwart Björn Buhrmester standen gleich drei ehemalige TuS-Spieler in den Reihen des Zwei-Städte-Teams aus Niedersachsen.

Das Turnier gewann GWD Minden. Das Team setzte sich im Finale gegen den Erstligisten TBV Lemgo mit 33:28. Fünfter wurde der TV Emsdetten durch einen 38:34-Erfolg gegen den Drittligisten Eintracht Hildesheim.

Die HSG-Handballer haben am Sonntag frei. Ab Montag beginnen die Vorbereitungen auf das Turnier in der ersten DHB-Pokalrunde am 15. und 16. August in der Lingener Emslandarena . Nach dem neuen Modus spielt die HSG im ersten Halbfinale am Samstag um 16.30 Uhr gegen den Drittligisten HSV Hannover. Um 19 Uhr trifft der Champions-League-Sieger von 2013 HSV Handball auf den Zweitligaaufsteiger TuS Ferndorf. Die Sieger beider Partien stehen sich am 16. August um 17 Uhr im Finale gegenüber. Nur der Gewinner qualifiziert sich für die zweite Pokalrunde. Tickets sind erhältlich in der HSG-Geschäftsstelle (Bahnhofstraße 20, Nordhorn, Telefon 0 59 21/7 96 00), online und bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Für alle Zuschauer gibt es mit dem Kombiticket die Möglichkeit, beide Halbfinals am Samstag und das Endspiel am Sonntag zu sehen. Sitzplätze kosten 20 Euro für Erwachsene und 15 Euro für Schüler bis 14 Jahre, Stehplätze 15 bzw. 10 Euro. Tageskarten (12/8–8/6 Euro) für die Spiele am Samstag und das Finale am Sonntag sind ebenfalls erhältlich.

HSG Nordhorn-Lingen: Buhrmester, Bartels; Verjans (3), Heiny (1), Mickal (3/1), Meyer (1), Rooba (4), Terwolbeck (1), de Boer (1), Poll, Wiese (6), Madsen (1).


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