Springreitercup schon Samstag 17 Dressurteams Sonntag beim Dankern-Cup in Spelle

Von Helmut Diers

Will den Dankern-Cup erneut mit in die Grafschaft nehmen: das Dressurteam I des RFV Wietmarschen.Foto: DiersWill den Dankern-Cup erneut mit in die Grafschaft nehmen: das Dressurteam I des RFV Wietmarschen.Foto: Diers

Spelle. Selbst nach 24 Jahren hat der Mannschaftsdressurwettkampf um den Dankern-Cup auf Ebene des Bezirksverbandes Emsländischer Reit- und Fahrvereine nichts an Beliebtheit verloren. Die Sieger der A- und B-Gruppe werden am Sonntag ab 12 Uhr in der Reithalle des RFV Spelle ermittelt. An gleicher Stelle findet am Samstag ab 9 Uhr der 13. Emsländische Springreiter-Cup statt.

Die 25. Auflage des Schloss-Dankern-Cups kann zwar nicht ganz mit der Mannschaftszahl des letzten Jahres in Wietmarschen konkurrieren, verspricht aber nicht weniger interessanten Dressursport. Titelverteidiger ist der RFV Wietmarschen, der die Reiterfreunde Twist I und den RFV Rütenbrock I vor heimischer Kulisse auf den Silber- bzw. Bronzerang verwies.

Abgestiegen aus der A-Gruppe des Dankern-Cups sind im letzten Jahr der RFV Haselünne und die RF Twist II. Beide Teams sind in Spelle nicht am Start. Aufgerückt aus der B-Gruppe in die A-Gruppen sind der RFV Wietmarschen (Pony) und der RFV Niedergrafschaft/Uelsen. Für Carola Dijkmeier vom RFV Wietmarschen lautet die Marschrichtung in Spelle: Cupverteidigung. Die Grafschafter greifen auch noch mit ihrem Ponyteam in der A-Gruppe an und sind zudem mit einem dritten Team in der B-Gruppe vertreten. Absteiger aus der A-Gruppe wird es bei acht Teams nicht geben. Die Gruppe soll 2016 wieder auf die Sollstärke zehn hochgehoben werden, will heißen, es wird nur Aufsteiger aus der B-Gruppe geben.

In der 25-jährigen Geschichte des Dankern-Cups beherrschten der RFV Meppen mit sechs und der RFV Spelle mit fünf Siegen die Szenerie. Auf drei Titel brachte es der RFV Osterbrock. Bei einem Sieg der Speller in der A-Gruppe sind sie gemeinsam mit dem RFV Meppen die erfolgreichsten Teams des Wettbewerbs.

Der vom 2010 verstorbenen Bezirksehrenvorsitzenden Manfred Freiherr von Landsberg-Velen zur Förderung des Teamgedankens ins Leben gerufene Wettbewerb hat zwischenzeitlich Höhen und Tiefen erlebt. Den Vorsitzenden des Bezirksverbandes der Emsländischen Reit- und Fahrvereine Heinrich Koonert stimmt der Zuspruch in diesem Jahr zwar nicht euphorisch, er ist aber auch nicht unzufrieden.

Besonders stark im Wettbewerb vertreten sind in diesem Jahr die Kreisreiterverbände Meppen (6 Mannschaften), Grafschaft Bentheim (5) und Lingen (3). 36 Teams sind für den 13. Emsländischen Springreiter-Cup am Samstag ab 9 Uhr gemeldet. Mit dem Cup ging vor zwölf Jahren für die regionalen Springreiter, die auf der Suche nach einem vergleichbaren Teamwettbewerb wie dem Dankern-Cup waren, ein Wunsch in Erfüllung.

Der emsländische Springreiter-Cup ist eine kombinierte Prüfung, bei der Nachwuchsreiter sowie erfahrene und sogar international startende Reiter gemeinsam in einer Mannschaft reiten dürfen. Handicaps sorgen für Chancengleichheit.

Informationen im Internet unter www.ruf-spelle.de


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