Tapfer geschlagen in Stuttgart Vierspännerfahrer Sandmann sammelt erste Weltcup-Punkte

Von Helmut Diers

Christoph Sandmann belegte im Weltcup-Auftakt in Stuttgart Rang drei. Foto: Stefan LafrentzChristoph Sandmann belegte im Weltcup-Auftakt in Stuttgart Rang drei. Foto: Stefan Lafrentz

Stuttgart. Damit hatte er selbst am wenigsten gerechnet: Der Lähdener Vierspännerfahrer Christoph Sandmann belegte zum Weltcup-Auftakt der weltweit besten zehn Vierspänner einen beachtlichen dritten Rang bei den German Masters Stuttgart in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle.

Es siegte der australische Weltmeister Boyd Exell vor über 8000 Zuschauern vor dem Mannschaftsweltmeister Ijsbrand Chardon aus den Niederlanden. Sandmann ließ dabei Jozsef Dobrovitz aus Ungarn, Glenn Gerts aus Belgien, den ehemaligen Lähdener Daniel Schneiders (GEWE Minden) und den Deutschen Meister Georg von Stein hinter sich. Schon einen Tag vorher im Wettbewerb um die Startfolge im Weltcuprennen bewies Sandmann mit seinem „zusammengewürfelten Haufen“, dass er durchaus konkurrenzfähig ist. Nur einmal im zweiten Umlauf hakte es, als sich die beiden Vorderpferde nicht auf eine Richtung einigen konnten. Dennoch sprang Rang vier heraus. Sandmann musste als dritter Starter im Weltcup ran. Und hier belegte der Spediteur aus dem Emsland nach dem ersten Umlauf noch Rang zwei hinter Exell und vor Chardon. Im Umlauf der besten drei Fahrer zauberte Chardon im Parcours und zog in der Gesamtwertung an Sandmann vorbei.

„Das Finale der besten Drei war mein Ziel. Das habe ich erreicht“, zog Sandmann eine positive Bilanz, um gleich auf das nächste Wochenende zu schauen. Da warten auf ihn im Weltcup in Budapest Dobrovitz, Chardon, Koos de Ronde, Mannschaftsweltmeister aus den Niederlanden, und Georg von Stein. Da sollen die nächsten wichtigen Punkte eingefahren werden, um das Finale der besten Sechs in Bordeaux (6. bis 8. Februar) zu erreichen.