Packendes Spiel beim 25:21 gegen Coburg 25:21 – Fans puschen leidenschaftliche HSG

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Lingen. Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen hat in der Emslandarena zurückgefunden in die Erfolgsspur. Die unermüdlichen Fans puschten den leidenschaftlich kämpfenden Gastgeber zum 25:21-Sieg (13:13). Die ausgelassene Stimmung nach dem Abpfiff machte die Erleichterung und auch die Bedeutung des Erfolges klar.

Denn nach zwei Niederlagen in Serie und auch zwei Schlappen in der Emslandarena hintereinander stand Nordhorn-Lingen unter Zugzwang. Damit wurde die Mannschaft auch dank der Unterstützung des Großteils der 2102 Zuschauer – darunter gut 25 Coburger – fertig.

Das Handballspiel machte einfach Spaß, auch wenn es viel zu lange viel zu spannend blieb. Nordhorn-Lingen rackerte enorm und glich so das Fehlen der verletzten Nils Meyer und Matthias Poll , die auf Stühlen am Spielfeldrand saßen, aus. Aber gerade im Abschluss erwies sich der Gastgeber nicht als so souverän. Die Spannung blieb über fast 60 Minuten hoch. Der Nervenkitzel und strittige Entscheidungen der Unparteiischen gegen die HSG schweißten Mannschaft und Zuschauer noch enger zusammen. HSG-Trainer Heiner Bültmann dankte nach dem Abpfiff den Fans, „die uns sehr geholfen haben“.

Nordhorn-Lingen führte 2:0, der Gast, der in der siebten Minute erstmals traf, schaffte aber binnen 15 Sekunden den Ausgleich. In der ersten Halbzeit blieb es ganz eng. Dreimal führten die Franken, die bereits am Freitag zur ihrem Premierenspiel gegen die HSG angereist waren. Zweimal konterte das Bültmann-Team sofort.

Die Abwehr des Gastgebers packte entschlossen zu, mühte sich, alle Lücken zu schließen. Das war auch nötig gegen den Aufsteiger, der seine Qualitäten zeigte, aber im Angriff immer wieder am traumwandlerisch sicheren Torwart Björn Buhrmester scheiterte.

Im Abschluss war die HSG, die von vielen Gegenstößen profitierte, aber deren Anspiele an den Kreis lange wirkungslos verpufften, nicht entschlossen genug. Sie verpasste es, sich abzusetzen. Nach dem 19:16 (42.) blieb sie unglaubliche zehn Minuten ohne Torerfolg. Aber Coburg kam nur zum Ausgleich (46.). Der Gast mit dem starken eingewechselten Keeper Harvard Martinsen und nach der Pause angetrieben von Jiri Vitek, hätte die Partie in dieser Phase drehen können.

Erst in den letzten neun Minuten setzte sich Nordhorn-Lingen noch deutlicher ab und zog in der Tabelle an Coburg vorbei auf Rang sechs.

„Nach zwei Niederlagen war der Sieg ganz wichtig“, stellte Mittelmann Alex Terwolbeck fest. „Wir haben immer an uns geglaubt“, erklärte Buhrmester und freute sich auf ein langes Wochenende.


HSG Nordhorn-Lingen - HSC 2000 Coburg 25:21 (13:13)

HSG Nordhorn-Lingen: Buhrmester (20/2 Paraden), Bartels; Verjans (5), Schumann, Leenders, Mickal (1), Miedema (1), Schagen (5/1), Terwolbeck (1), de Boer (3), Kintrup (1), Wiese (8)

HSC 2000 Coburg: Martinsen (9 Paraden, ab 37.), Krechel (5 Paraden, bis 37.); Göhl (1), Andersson (1), Kelm (3), Gerlich (4), Kirchner (1), Vitek (2), Riha, Coßbau (3), Billek (2), Riehn (2), Roth (1), Seitle (1).

Siebenmeter: 1/1 (Schagen trifft) - 0/2 (Göhl, 5., und Andersson 34., scheitern an Buhrmester).

Zeitstrafen: 2 Min. (Schumann 28. ) / 8 Min. (Riha 33.; Kirchner 36., Vitek 46.; Riehn 51.).

Zuschauer: 2102 in der Lingener Emslandarena.

Schiedsrichter: Ronny Dedens / Nico Geckert (beide Magdeburg), mit strittigen Situationen.

Beste Spieler: Buhrmester, Wiese, Terwolbeck / Martinsen, Riehn.

Spielfilm: 1:0 (2.), 2:0 (5.), 2:2 (8.), 4:4 (14.), 6:5 (17.), 6:7 (19.), 8:7 (20.), 8:9 (23.), 11:10 (26.), 13:13 (Hz.) - 14:14 (32.),17:14 (37.), 17:16 (40.), 19:16 (42.), 19:19 (46.), 20:19 (52.), 23:19 (57.), 25:20 (58.), 25:21 (E).

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