Samstag gegen Aufsteiger Coburg Nordhorn-Lingen sucht Erfolgserlebnis in Emslandarena

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Mit Macht will die HSG Nordhorn-Lingen gegen Aufsteiger HSC 2000 Coburg zurück in die Erfolgsspur. Dabei will sich auch Michael Kintrup (l.) am Samstag in der Emslandarena nicht aufhalten lassen. Foto: Doris LeißingMit Macht will die HSG Nordhorn-Lingen gegen Aufsteiger HSC 2000 Coburg zurück in die Erfolgsspur. Dabei will sich auch Michael Kintrup (l.) am Samstag in der Emslandarena nicht aufhalten lassen. Foto: Doris Leißing

Lingen. Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen will in der Emslandarena zurück in die Erfolgsspur. Keine leichte Aufgabe gegen den bärenstarken Aufsteiger HSC 2000 Coburg (Samstag, 19.30 Uhr).

Zwei Heimspiele hat Nordhorn-Lingen in dieser Saison schon verloren – beide in der Emslandarena, deren gute Atmosphäre die Spieler loben. Trotz des HSG-Rückstands haben die Zuschauer gegen Leipzig bis zur letzten Sekunde für gute Stimmung gesorgt.

„Wir wollen endlich wieder gewinnen“, stellt Trainer Heiner Bültmann nach zwei Niederlagen in Folge gegen Leipzig und in Aue fest. Im Duell der Tabellennachbarn weist der Siebte aus Niedersachsen einen Zähler weniger auf als der Gegner aus der 41000-Einwohner-Kommune im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken.

Der Gast musste sich mit Gründung der eingleisigen Zweiten Bundesliga in die Drittklassigkeit verabschieden. Erst im dritten Jahr gelang der Aufstieg trotz des starken Kaders. Coach Jan Gorr, unter Martin Heuberger Ko-Trainer der deutschen Nationalmannschaft, hat sein Team nach dem Aufstieg richtig verstärkt. Der Rückraumlinke Matthias Gerlich (Leipzig) ist ein echter Shooter. Florian Billek (Balingen) gelangen beim Sieg in Saarlouis 15 Feldtore. Der Rechtsaußen gilt als pfeilschnell. Gerade bei Gegenstößen müssen die HSG-Akteure auf ihn achten. Schon 2013 sind die Mittelmänner Till Riehn und Philipp Seitle aus Leipzig gekommen.

Coburg spielt einen guten Ball. Das ist ein echter Prüfstein“, weiß Bültmann, der auch die mannschaftliche Geschlossenheit des Gegners schätzt. Auffällig ist die solide Abwehrarbeit. Zumeist in einer 6:0-Formation.

„Wir müssen eine Topleistung abrufen“, fordert Bültmann hohen Einsatz und Konzentration in allen Mannschaftsteilen. Dabei muss der Gastgeber weiter auf Nils Meyer verzichten.CoburgPatrick Miedema hat seinen Part mit übernommen. „Wir haben im Training daran gefeilt, dass es noch besser wird“, sagt der Coach. Beginnen wird allerdings Alex Terwolbeck . Das Eigengewächs hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert.

Nach dem Ausfall von Meyer und Matthias Poll hat Pavel Mickal mehr Einsatzzeiten bekommen. Der Linksaußen machte in Aue 60 Minuten eine gute Figur. Auch Neuzugang Michael Kintrup hat zuletzt häufiger auf dem Platz gestanden. Gegen Leipzig hat er dreimal getroffen, gegen Aue einmal, aber zwei Treffer vorbereitet. „Jeder ist wichtig“, betont Bültmann ständig. Gerade ohne Poll und Meyer wird das besonders deutlich. Denn der Kader ist nicht so breit aufgestellt wie der der Gäste. Dennoch will die HSG am Samstag unbedingt ein Erfolgserlebnis.


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