Eine Bronzemedaille in Aachen KTV-Talente toppen alle DM-Erwartungen

Überzeugten bei der Deutschen Meisterschaft der Sportakrobaten in Aachen: Die Talente des KTV Lingen.Überzeugten bei der Deutschen Meisterschaft der Sportakrobaten in Aachen: Die Talente des KTV Lingen.

fpm Aachen. Bei den Deutschen Meisterschaften der Sportakrobaten der Altersklassen Junioren 1 und Senioren traten gleich drei Formationen des KTV Lingen an. Sie gewannen eine Bronzemedaille und belegten zudem die Ränge vier, fünf, sechs und neun.

Zwei Tage lang rang die deutsche Leistungsspitze um die Titel, darunter auch verschiedene Formationen des Bundeskaders mit WM- oder EM-Erfahrung. Am ersten Wettkampftag forderte der Deutsche Sportakrobatikbund (DSAB) von den Teilnehmern jeweils eine Übung der Leistungscharakteristika Dynamic und Balance, während der zweite Tag allein den Finalisten vorbehalten war. Nur die sechs besten Damengruppen und -paare erhielten die Chance, im Finale mit einer Kombi-Übung aus Balance- und Dynamic-Elementen um die Mehrkampftitel zu turnen. Der Mehrkampf bildet Königsdisziplin der Sportakrobatik, da hier alle 3 gezeigten Präsentationen zu gleichen Teilen in die Wertung gehen.

Den größten emsländischen Erfolg verbuchte die Damengruppe Sophie Kahlert, Nicole Krämer mit Lara Kruse in der Altersklasse Senioren (ab 13 Jahre). Routiniert und ausdrucksstark präsentierte das Trio eine fein choreographierte Balance-Übung. Das Kampfgericht belohnte die Lingener Akrobaten mit dem dritten Platz. In der Dynamic-Kür mit Salti und komplizierten Wurfelementen belegten sie Rang vier. Am Finaltag reichte es mit einer dynamischen Präsentation der Kombi Übung ebenfalls zum vierten Platz

In der Altersklasse der Junioren 1 (11 - 17 Jahre) starteten die beiden Damenpaare Imke Wortmann mit Kim Janssen sowie Christina Koch mit Linn Wollschläger als jüngste Teilnehmer. Ziel war eine Platzierung unter den Top Ten. Wortmann und Janssen präsentierten sowohl die Balance- wie auch die Dynamic-Übung souverän. Das bedeutete zweimal Platz fünf und den Einzug ins Finale. Im Mehrkampf erwies sich das Lingener Duo als nervenstark und toppte unerwartet den Vortageserfolg. Stolz platzierten sie sich knapp neben dem Siegertreppchen auf dem vierten Rang.

Christina Koch und DM-Debütantin Linn Wollschläger, die nur selten gemeinsam trainieren konnten, belegten nach fehlerfreier Balance-Kür Position sechs. In der Kategorie Dynamic wurden sie Neunte.

Zufrieden reagierten die Trainerinnen Kathrin Kahlert und Katja Dust, die als Bundeskampfrichterin die Meisterschaften unterstützte: „Die Deutschen Meisterschaften waren ein Erfolg auf ganzer Linie! Es ist kaum zu glauben, wie gut sich unsere Sportler auf diesem hohen Niveau platzieren konnten, zumal unsere Trainingsmöglichkeiten und -frequenzen denen der Konkurrenz doch um Einiges unterlegen sind.“ Wir sind nicht nur stolz auf die Leistungen, die unsere Talente gezeigt haben, sondern auch darauf, dass sie mit viel Freude und wenig Lampenfieber auf die Matte gehen.“