Volleyball zur Tagesschau-Zeit Spelles Frauen treffen am Samstag auf VSG Hannover

Von Dieter Kremer

Beim ersten Heimspiel gegen Emlichheim II bejubelte der SC Spelle-Venhaus einen Viersatzsieg. Foto: LeißingBeim ersten Heimspiel gegen Emlichheim II bejubelte der SC Spelle-Venhaus einen Viersatzsieg. Foto: Leißing

Spelle. Auf ihr zweites Regionalliga-Heimspiel freuen sich die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus. Die Mannschaft von Michael Spratte bekommt es am Samstag (20 Uhr) in der großen Sporthalle mit der noch sieglosen VSG Hannover zu tun.

Weil die anderen SCSV-Mannschaften vorher spielen und das Regionalligateam das Großfeld benötigt, beginnt das Spiel erst zur Tagesschau-Zeit. Auch um den Bundesligafans die Chance zum Zuschauen zu ermöglichen. „Wir hoffen drauf, dass viele sagen, wir schauen erst Bundesliga und gehen dann in die Halle und schauen uns die Volleyballerinnen an“, erklärt Spelles Spielerin Sarah Arning. Es sei aber schwer vorauszusehen, wie viele Zuschauer kommen. Beim ersten Heimspiel waren es um die 250 Besucher.

In der vergangenen Woche kassierte Spelle in Wietmarschen im dritten Spiel nach zuvor zwei Viersatzsiegen seine erste Niederlage. „Natürlich waren wir am Ende des Spiels schon ein bisschen enttäuscht, weil einfach mehr drin war“, gesteht Arning. „Eigentlich hätten wir das Spiel gewinnen können.“ Auf der anderen Seite sei klar gewesen, dass Ex-Drittligist Wietmarschen ein Gegner ist, gegen den man verlieren dürfe. „Sie waren einfach in gewissen Situationen konstanter als wir und haben weniger Fehler gemacht.“

Die Hannoveranerinnen haben ihre bisherigen drei Partien verloren, zuletzt aber immerhin durch die hauchdünne Fünfsatzniederlage gegen den Oldenburger TB wenigstens einen Punkt verbuchen können. „Wir wissen eigentlich überhaupt nichts von der Mannschaft“, so Arning. Grundsätzlich sei es schwierig, Informationen über die anderen Teams zu bekommen.

Nahezu aus dem Vollen schöpfen kann Trainer Spratte. „Im Moment sieht es so aus, als wären wir komplett“, hofft Arning, dass Libera Martina Finke nach ihrer Bronchitis wieder fit ist.