HSG weicht in andere Halle aus Handball: Harzverbot erhöht Harens Chancen

Von Dieter Kremer

Die Chancenverwertung verbessern lautet die Zielsetzung bei Harens Handballern um Sven Mrotzeck, die heute die HSG Delmenhorst empfangen. Foto: Werner ScholzDie Chancenverwertung verbessern lautet die Zielsetzung bei Harens Handballern um Sven Mrotzeck, die heute die HSG Delmenhorst empfangen. Foto: Werner Scholz

Meppen. Durch zwei Niederlagen in Folge sind die Handballer des TuS Haren zuletzt in der Tabelle etwas abgerutscht. Am Samstag will der Verbandsligist gegen den Tabellenführer in die Erfolgsspur zurückfinden. Ebenfalls Heimrecht genießen die Frauen der HSG Meppen-Twist. Spielfrei sind Harens B-Junioren.

Verbandsliga, Herren: Um 18 Uhr erwartet der TuS Haren am Samstag die HSG Delmenhorst zum Heimspiel. Die letzten zwei Partien gegen Edewecht (19:27) und in Bremervörde (23:24) gingen zwar verloren, doch die Harener können als Aufsteiger mithalten mit dem Rest der Liga. Dass nun der Spitzenreiter kommt, hat laut Kessler nichts zu bedeuten. „Tabellenführer hin oder her – das ist momentan eigentlich egal.“ Vom ersten bis zum letzten Platz seien es gerade mal sechs Punkte. „Im Moment sieht es so aus, dass jeder jeden schlagen kann.“ Delmenhorst habe zwar Aufstiegsambitionen und verfüge über eine gut gemischte Truppe mit jungen, schnellen Leuten. „Doch das hat für uns keine Auswirkungen.“ Einzig Delmenhorsts Torausbeute beeindruckt Kessler, wirft das Team doch durchschnittlich 32 Tore pro Spiel. Andererseits muss der HSG-Schlussmann im Schnitt 27-mal hinter sich greifen. „Das kann unsere Chance sein“, so Kessler. Voraussetzung dafür ist, dass Haren seine eigene Chancenverwertung in den Griff bekommt. Zudem sieht Harens Trainer die Gäste mehr unter Druck, weil sie oben mitspielen wollen. Gleichzeitig vertraut er auf die Unterstützung in eigener Halle. „Und ich sehe den Vorteil darin, dass bei uns absolutes Harzverbot ist.“

Weser-Ems-Liga, Frauen: Ihr drittes Heimspiel bestreiten die Handballerinnen der HSG Meppen-Twist, die ohne Saskia Pötter und Katrin Hülsmann auskommen müssen. Fraglich ist aufgrund des Bahnstreiks der Einsatz von Jana Schmitz. Die Truppe von Spielertrainerin Kira Voß empfängt am Samstag (18.30 Uhr) den Tabellenletzten TuS Lemförde. Wegen Bauarbeiten in der Stadtsporthalle wird in der Halle der Kardinal-von-Galen-Schule gespielt. In den vergangenen Spielen habe die HSG bewiesen, dass sie in der Liga ihre Berechtigung habe, so Voß. „Nun heißt es, das Punkteverhältnis auszubessern und auch tabellarisch wieder ins Mittelfeld zu rücken.“ Vor zwei Wochen spielten die Mepperinnen letztmals um Punkte und unterlagen in Steinfeld mit 23:36. Es war die zweite Niederlage hintereinander und die dritte im fünften Spiel. Lemförde hat bislang alle Partien verloren. Die knappste Niederlage gab es mit drei Toren Unterschied.

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