Bültmann: Gast ist Favorit Nordhorn-Lingen erwartet Spitzenreiter Leipzig

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Gefordert ist Luca de Boer gegen Spitzenreiter Leipzig: Der HSG-Handballer kann auch den Part des verletzten Matthias Poll übernehmen. Foto: Doris LeißingGefordert ist Luca de Boer gegen Spitzenreiter Leipzig: Der HSG-Handballer kann auch den Part des verletzten Matthias Poll übernehmen. Foto: Doris Leißing

Lingen. Der Tabellenführer SC DHfK Leipzig tritt am Mittwoch um 19.30 Uhr in der Lingener Emslandarena an. „Das ist mittlerweile eins der wenigen Heimspiele, in denen wir nicht Favorit sind“, sagt Trainer Heiner Bültmann. Das Ziel der Gastgeber ist klar: Sie wollen den Spitzenreiter stürzen.

Das war in der vergangenen Serie so etwas wie die Spezialität der HSG, die gleich drei Siege gegen Tabellenführer feierte. In dieser Saison kassierte Nordhorn-Lingen gegen DJK Rimpar die erste Niederlage gegen einen Spitzenreiter ausgerechnet in der Emslandarena.

Mit der Unterstützung der Zuschauer, Leidenschaft und Kampfkraft will Nordhorn-Lingen die Sachsen in die Knie zwingen. Der Andrang ist jedenfalls wieder groß. „Sitzplatzkarten wird es am Mittwoch nicht mehr geben“, sagte Melanie Bültmann von der HSG-Geschäftsstelle. Am Dienstag um 10 Uhr gab es nur noch 25 Tickets dieser Kategorie. Aber Stehplatzkarten sind noch reichlich vorhanden.

Die HSG erwartet eine schwere Aufgabe. Die Leipziger, die wie die benachbarten Fußballer von RB in die 1. Liga streben, haben erst einmal verloren. Saarlouis erwischte in dieser Partie einen Sahnetag.

„Eine komplette und gut organisierte Mannschaft“, lobt Heiner Bültmann den Spitzenreiter, bei dem die Mischung stimmt. Mittelmann Philipp Pöter bringt aus Essen nicht nur Aufstiegserfahrung mit. Mit dem Rückraumlinken Marc Pechstein (Hüttenberg) und Torwart Felix Storbeck (Hamm) sind weitere starke Akteure gekommen. Pech hatte Michael Qvist (Hildesheim), der mit einem Kreuzbandriss ausfällt. Am Kreis agieren der Schweizer Alen Milosevic und der körperlich starke Thomas Öhlrich. Max Emanuel wurde gerade Junioren-Europameister, der noch jüngere Franz Semper machte in den letzten Spielen auf sich aufmerksam. Gefährlichster Schütze ist Philipp Weber.

Beide Gegner kennen sich gut. Überraschungen scheinen kaum möglich. Bültmann hat das niederländische Quartett am Montag noch etwas geschont. Denn gegen Leipzig muss seine Mannschaft Vollgas geben. Den Part des verletzten Matthias Poll könnten Luca de Boer und auch Michael Kintrup übernehmen. Eine Prognose wagt Bültmann nicht. Er ist nur sicher, dass es ganz eng werden dürfte.


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