Am 25. Oktober auf Hümmling-Ring MSC Werlte rettet die DM der Seitenwagenklasse

Von Helmut Diers

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Der MSC Werlte ist am Samstag, 25. Oktober, ab 12.30 Uhr Ausrichter der Deutschen Meisterschaft der Seitenwagenklasse und des Deutschen Langbahnpokals. Foto: DiersDer MSC Werlte ist am Samstag, 25. Oktober, ab 12.30 Uhr Ausrichter der Deutschen Meisterschaft der Seitenwagenklasse und des Deutschen Langbahnpokals. Foto: Diers

Werlte. Die Deutsche Meisterschaft der Seitenwagenklasse und der Deutsche Landbahnpokal, die inoffizielle Deutsche Meisterschaft der nationalen B-Lizenz-Solisten, drohten aus dem Terminkalender des Deutschen Motorsportbundes (DMSB) für 2014 gestrichen zu werden. Nach den witterungsbedingten Rennabsagen in Hertingen (Langbahnpokal) und Berghaupten (Langbahnpokal und DM Seitenwagen) springt ganz kurzfristig der MSC „Hümmling“ Werlte in die Bresche.

„Wir werden beide Prädikatswertungen am 25. Oktober auf dem Hümmling-Ring durchführen“, sagte Werltes Sportleiter Josef Hukelmann. Am 26. Juli war der MSC noch Ausrichter der DM der Internationalen A-Lizenz-Klasse , bei der der Dohrener Jörg Tebbe „Silber“ und der Werlter Bernd Diener „Bronze“ holten. Das 44. ADAC-Sandbahnrennen wird allerdings am 25. Oktober kein Flutlichtrennen. Rennbeginn ist um 13 Uhr. Die Fahrervorstellung beginnt um 12.30 Uhr. Trainingsbeginn ist um 9.30 Uhr.

„Insgesamt sind es 18 Rennen, die gefahren werden, bis der Deutsche Seitenwagenmeister und der Langbahnpokalsieger feststehen. Wir verzichten aus Kostengründen auf ein Rahmenprogramm“, teilte Hukelmann mit. „Der Renntag wird deswegen nicht langweilig werden. Es werden die zehn besten Nachwuchsfahrer der B-Lizenz-Klasse und die zehn besten deutschen Seitenwagen, darunter unser Clubfahrer Karl Keil, am Start sein.“

Der MSC Werlte, der nur ein einziges Mal vor Regen kapitulieren und die WM der 1000-Kubikzentimeter-Klasse der Seitenwagen absagen musste, ist „regenwassererprobt“. Daher zweifelte niemand im Bahnausschuss des DMSB an den Fähigkeiten der Hümmlinger, beide Prädikatsveranstaltungen ordnungsgemäß über die Bühne zu bringen. Bevor die Werlter dem DMSB als Retter der Meisterschaften sich andienten, hatten Vertreter anderer Klubs schon dankend den Kopf geschüttelt. Immer wieder wurden als Absagegründe zeitliche, finanzielle und technische Probleme mit den Rennbahnen sowie fehlende Helfer angeführt. „Als ich unseren Klubvorstand, verantwortliche Helfer und Sponsoren um ihre Meinung bat, bekam ich volle Rückendeckung“, ist Hukelmann von dem Engagement des MSC begeistert. Hukelmann, selbst Mitglied im Bahnausschuss des DMSB, erhielt für die Zusage der Werlter Lob von allen Seiten.

Möglich wurde die Zusage des MSC auch, weil der Hümmling-Ring noch nicht wieder mit Rasen eingesät wurde. „Wir müssen auf lange Sicht für die Bahn etwas tun. Das verschieben wir dank der großzügigen Haltung des Reitervereins, mit dem wir uns den Hümmling-Ring teilen, bis nach dem Rennsamstag am 25. Oktober“, sagte der Sportleiter zufrieden.

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