HSG siegt in Großwallstadt Nordhorn-Lingen stürmt an die Tabellenspitze

Von Mirko Nordmann

Zufrieden nach dem Sieg der HSG Nordhorn-Lingen in Großwallstadt: Trainer Heiner Bültmann. Foto: Werner ScholzZufrieden nach dem Sieg der HSG Nordhorn-Lingen in Großwallstadt: Trainer Heiner Bültmann. Foto: Werner Scholz

Aschaffenburg. Auch der TV Großwallstadt konnte die Erfolgsserie der HSG Nordhorn-Lingen in der 2. Handball-Bundesliga nicht stoppen. Im Duell der bis dahin ungeschlagenen Teams setzte sich das Team von Trainer Heiner Bültmann mit 31:24 (18:11) durch und übernahm zumindest bis zum Samstagabend die Tabellenführung. Schon jetzt dürfen sich die Handballfans auf das Heimspiel am kommenden Sonntag in der Emsland Arena in Lingen freuen, wenn die DJK Rimpar bei der HSG gastiert.

Beim vierten Saisonsieg hatte sich die HSG in der f.a.n. Frankenstolz Arena in Aschaffenburg bis zur Halbzeitpause bereits ein Sieben-Tore-Vorsprung erarbeitet, den die Bültmann-Truppe bis zum Ende verteidigte. „Wir haben uns die zwei Punkte mehr als verdient“, war Bültmann mit der Leistung seines gesamten Teams sehr zufrieden. Angefangen bei einem sicheren Torhüter Björn Buhrmester, über eine konsequente und immer konzentrierte Abwehr bis hin zur geduldigen Offensive spielte die HSG im Stile eines Spitzenteams. „So muss man auswärts spielen“, betonte Bültmann.

Lediglich kurz nach der Pause musste der HSG-Coach durchatmen, als die Gastgeber stark aufspielten und drei Treffer in Serie erzielten. „Da hätte es kippen können“, gesteht Bültmann. Aber Nicki Verjans stoppte den Zwischenspurt mit seinem Treffer zum 19:14 (34.) frühzeitig. „Danach haben wir schnell wieder unseren Rhythmus gefunden, und die Sicherheit war wieder da“, berichtet Bültmann.

Zufrieden war der Trainer auch deshalb, weil seine Mannschaft nicht nur eine kämpferisch tadellose Leistung zeigte, sondern sich durchaus mit Spielwitz präsentierte. Nils Meyer steuerte zwei Kempa-Tore zum Sieg bei. „Jetzt hoffen wir, dass die Emsland-Arena am Sonntag richtig voll wird“, freut sich Bültmann auf das Duell mit Rimpar, das am Samstag gegen Rostock nachlegen muss.