Im Lingener Emslandstadion Leichtathleten hoffen auf den Heimvorteil

Von Carsten Nitze

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Will mit neuer Bestleistung W-14-Hochsprung-Regionsmeisterin werden: Mattea Hater vom VfL Lingen. Foto: Carsten NitzeWill mit neuer Bestleistung W-14-Hochsprung-Regionsmeisterin werden: Mattea Hater vom VfL Lingen. Foto: Carsten Nitze

Lingen. Fast 180 Nachwuchsleichtathleten der U-14- bis U-16-Jugend kämpfen am Samstag im Lingener Emslandstadion um die Regionsmeistertitel in den leichtathletischen Einzeldisziplinen.

Je nach Altersklasse sorgen die Meisterschaften auch in diesem Jahr für eine ganz besondere Brisanz. Während in der U14 die höchstmöglichen Einzel- und Staffeltitel vergeben werden, bieten die Wettbewerbe den U-16-Jugendlichen eine weitere Chance, sich für die Einzel-Niedersachsenmeisterschaften am 19. und 20. Juli in Wilhelmshaven zu qualifizieren. Zuvor wollen die heimischen Nachwuchsathleten allerdings die gemeinsamen Meisterschaften der Kreisverbände Osnabrück, Grafschaft Bentheim und Emsland dominieren, zählen sie doch vielfach zu den klaren Titelfavoriten in ihren Spezialdisziplinen.

Vor allem Gastgeber VfL Lingen setzt auf den Heimvorteil. Mit Mattea Hater, Klara Santel, Patricia Hansmann, Zoe Forstreuter, Eva Greiving und Julius Wiggerthale (alle VfL Lingen) gehören gleich sechs Lingener zu den Medaillenkandidaten in ihren Disziplinen und Altersklassen. Noch ungewiss ist dagegen, ob Tobias Tegeder (VfL Lingen) seinen „Heimaturlaub“ vom Fußball-Internat des SV Werder Bremen für einen sportlichen Ausflug in die Leichtathletik nutzen wird. Sollte der Sprint-Kreisrekordinhaber allerdings über 100 Meter der M15 an den Start gehen, ist er klarer Favorit auf den Regionstitel.

Für Furore könnten in Lingen auch Lana Teiken und Julia Todt vom SV Union Meppen sorgen. Bereits vor vier Wochen bei den Vierkampf-Regionsmeisterschaften in Dörpen beeindruckten die beiden Unionerinnen in der ein Jahr älteren Altersklasse W12. Ob 75-Meter-Sprint, Weitsprung oder Ballwurf – immer waren Todt und Teiken auf den vorderen Rängen der Einzeldisziplinen zu finden. Inwieweit sie sich auch im Kreise der Spezialistinnen durchsetzen können, bleibt allerdings abzuwarten.


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