Dressurprüfungen abgesagt Maiturnier: Regen wirbelt Programm durcheinander

Von Helmut Diers

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Gute Miene zum bösen Spiel machten die Erstplatzierten der Springpferdeprüfung Klasse L (v. l.): Jochen Niehues, Hendrik Zurich, Heinrich Holtgers jun., Tomke Bruns, Hartwig Rohde und Johannes Sabel. Foto: DiersGute Miene zum bösen Spiel machten die Erstplatzierten der Springpferdeprüfung Klasse L (v. l.): Jochen Niehues, Hendrik Zurich, Heinrich Holtgers jun., Tomke Bruns, Hartwig Rohde und Johannes Sabel. Foto: Diers

Meppen. Die junge Generation spielte an den ersten beiden Tagen des Maiturniers des RFV Meppen im Reitstadion Nödike eine gewichtige Rolle. Und damit sind sowohl die Pferde als auch die Reiter und Reiterinnen gemeint. Trotz in Minutenabständen niedergehenden Regenschauern ließen sich weder Pferde noch Reiter von guten Leistungen abhalten.

Die stärksten Leistungen der beiden Tage lieferte der Lingener Jochen Niehues in einer Springpferdeprüfung der Klasse A** im Sattel des fünfjährigen niederländisch gezogenen Hengstes Centendu von Contandor ab. Die Vorstellung des Paares im Springparcours bewerteten die Richter mit der sehr guten Note 8,6. In der Aufbauprüfung der Klasse L bestätigte das Paar die Leistung mit der Note 8,4 nachhaltig. Die Wertnote 8,4 erreichte in einer Springpferdeprüfung der Klasse A** der Werlter Hartwig Rohde mit dem fünfjährigen Oldenburger Hengst Balougran. Niehues konnte zum Ende der Aufbauprüfungen für den Springpferdenachwuchs auch in der Klasse M* den Sieg erringen. Im Sattel von C’est beau erreichte er ebenfalls die hohe Wertnote 8,4. „Heute war mein Tag“, stellte Niehues schmunzelnd fest.

Der Regen hatte da bereits dafür gesorgt, dass der Dressurplatz einer Seenplatte glich. „Dort steht das blanke Wasser“, sagte Turnierleiter Josef Boll bereits am Freitagmittag in Absprache mit dem RFV-Vorstand und dem Richterkollegium die für Samstag und Sonntag geplanten Dressurprüfungen der Klasse L sowie die der Klasse M* und M** am Sonntag ab. „So brauchen die Reiter erst gar nicht anreisen und wir sparen uns mit der rechtzeitigen Absage viel negative Kritik.“ Auch auf dem Springplatz kam es am Freitag zu Einschränkungen. Reiter zogen ihre Startbereitschaft zurück, um besonders den jungen und unerfahrenen Pferden keine Negativerlebnisse zu bescheren. Die Springprüfungen waren aber immer noch angemessen besetzt „Die Springprüfungen am Samstag und Sonntag laufen wie im Programm vorgesehen“, hofft Boll trotz allem auf guten Besuch.

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