EL-Sportlerwahl 2013 Thomas Springub: 30 Jahre im Trampolin aktiv

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Medaillen sammelte Thomas Springub nicht nur als Aktiver, sondern auch als Trainer der Aschendorfer Trampolinturnerinnen, hier mit (hinten v. l.) Fenja Feist und Larissa de Jong sowie Antonia Bertelmann und Saskia Roskam. Foto: privatMedaillen sammelte Thomas Springub nicht nur als Aktiver, sondern auch als Trainer der Aschendorfer Trampolinturnerinnen, hier mit (hinten v. l.) Fenja Feist und Larissa de Jong sowie Antonia Bertelmann und Saskia Roskam. Foto: privat

Aschendorf. Wie viele Stunden Thomas Springub in den Sporthallen verbracht hat, das weiß der Aschendorfer vermutlich selbst nicht. Es werden einige Tausend gewesen sein. Immerhin war der 40-Jährige drei Jahrzehnte lang als Aktiver, Trainer und Stützpunktleiter in der Trampolinabteilung des TuS Aschendorf aktiv. Im vergangenen Jahr verabschiedete sich der zweifache Familienvater nach 30 Jahren vom Trampolinsport und beendete damit eine eindrucksvolle Karriere.

„Das Feuer ist einfach nicht mehr da“, erklärte Springub, warum er sich nach den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Dillenburg im Dezember 2013 dem Trampolinsport Lebewohl sagte. Halbe Sachen macht der Pädagoge nicht. Nur so ist es wohl zu erklären, dass aus einem international erfolgreichen Trampolinturner ein erfolgreicher Trainer wurde.

In der 80er-Jahren gehörte Thomas Springub als Neffe von Abteilungsleiter Hans-Josef „Mockel“ Springub zur erfolgreichen Turnierriege, die die Aschendorfer Trampolinabteilung und den Namen Springub weit über die Grenzen des Emslandes hinaus bekannt machten. „An dem Namen liegt es sicher nicht, dass wir so hoch springen“, hatte Hans-Josef Springub in einem Fernsehinterview 1985 betont. Fakt ist aber, dass nicht nur Thomas der einzige Springub war, der im In- und Ausland Medaillen abräumte. Im französischen Moulins gewann er 1986 bei den World Age Group Games, den Jugendweltmeisterschaften, zwei Silbermedaillen. Bis er 1997 seine aktive Karriere beendete, hatte Thomas Springub, der von 1985 bis 1996 dem Bundeskader angehörte, mehr als 30 Medaillen bei Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften gesammelt. Zu den herausragenden Erfolgen gehören sicherlich seine EM-Silbermedaille mit der Mannschaft im Doppel-Mini-Trampolin im Jahr 1995 und der vierte Platz bei den Weltmeisterschaften 1996 in der gleichen Disziplin.

Schon während seiner aktiven Laufbahn hatte Thomas Springub seine Trainerkarriere begonnen. Seit 1991 führte er Talente an den Trampolinsport heran. 1995 beerbte er seinen Onkel als Abteilungsleiter der Trampolinriege. Im Jahr 1999 wurde er Stützpunktleiter und übernahm im Jahr 2006 die Leitung der neu gegründeten DTB-Turn-Talentschule.


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