Große Personalsorgen HSG Nordhorn-Lingen kämpft – verliert aber 26:28 gegen TuS Ferndorf

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Mitgereist nach Ferndorf war auch Torwart Dennis Bartels. Er half aus, weil Björn Buhrmester nicht zur Verfügung stand. Foto: ScholzMitgereist nach Ferndorf war auch Torwart Dennis Bartels. Er half aus, weil Björn Buhrmester nicht zur Verfügung stand. Foto: Scholz

Kreuztal Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen hat die dritte Auswärtsniederlage kassiert. Das von massiven personellen Problemen geplagte Team unterlag im dritten Spiel der Englischen Woche beim starken Aufsteiger TuS Ferndorf vor 1007 Zuschauern in der Sporthalle Stählerwiese in Kreuztal mit 26:28 (9:12).

Neben den langzeitverletzten Jens Wiese und Alex Terwolbeck sowie den ebenfalls angeschlagenen Nicky Verjans und Philipp Vorlicek fehlte im Siegerland auch Torwart Björn Buhrmester. Er hatte sich beim Abschlusstraining an der Wade verletzt. Eine genaue Diagnose liegt noch nicht vor. Für ihn sprang Dennis Bartels ein. Das Zwei-Städte-Team, das zuletzt beim 23:23 beim TV Großwallstadt den unglücklichen Ausgleich nur drei Sekunden vor dem Ende hinnehmen musste, trat wieder nur mit neun Feldspielern an, wehrte sich aber tapfer und hielt die Partie bis in die Schlussphase offen. Es weist jetzt 9:9 Punkte auf.

„Das ist einfach bitter“

„Es ist einfach bitter, dass die Mannschaft nach so einer Leistung ohne Punkte nach Hause fährt. Mir tun die Spieler leid“, sagte Trainer Heiner Bültmann, der seinem Team im zweiten Durchgang eine tadellose Leistung und einen Kraftakt bescheinigte, obwohl ein Drittel des Kaders fehlte.

1:0 durch Pöhle

Nach genau 3,18 Minuten gelang Georg Pöhle aus dem Rückraum das 1:0. Es war die einzige Gästeführung während des gesamten Spiels. Zuvor hatte Torwart Bart Ravensbergen bereits einen Siebenmeter von Moritz Barwitzki abgewehrt. Im ersten Durchgang musste der Gast die Siegerländer, die sich nach ihrer zweiten Niederlage beim 21:23 bei DJK Rimpar unbedingt zurückmelden wollten, bis auf vier Treffer ziehen lassen (5:9, 21. Minute). Er steckte nicht auf, kam zum 9:10. Doch zur Pause lag er 9:12 zurück. „Wir hatten zuerst große Probleme im Angriff“, erklärte Bültmann. „Da sind wir nicht ins Spiel gekommen.“ In der Abwehr spielte die HSG verschiedene Systeme, kam im 5-1-Verband zu einigen guten Ballgewinnen.

17 HSG-Tore nach der Pause

„Nach der Pause waren wir im Angriff richtig gut“, verwies Bültmann auf 17 Tore im zweiten Durchgang. Nach dem 11:13 (34.) baute Ferndorf den Vorsprung mit einem Drei-Tore-Lauf auf 16:11 (37.) aus. Doch das Zwei-Städte-Team konterte mit drei Toren in Folge zum 15:17 (41.). Nach dem Treffer von Ravensbergen (51.) war die HSG wieder bis auf ein Tor herangerückt (21:22). In der Schlussphase legte Ferndorf jeweils vor – und der Gast verkürzte wieder auf einen Treffer Rückstand, kam aber nicht mehr zum Ausgleich. 19 Sekunden vor dem Ende gelang Pöhle das 26:27, aber Moritz Barwitzki machte mit seinem fünften Tor für Ferndorf den 28:26 Sieg perfekt gegen einen engagierten Gast, der wieder mit leeren Händen dastand.

Faulenbach mit zwölf Treffern

„Wir hatten bis zur letzten Sekunde die Chance zum Ausgleich“, stellte Bültmann fest. Immer wieder brachte sein Team den Gegner ins Zeitspiel, aber Jonas Faulenbach bestätigte auch in Bedrängnis kontinuierlich seine Klasse. Er warf zwölf Tore.

Freitag in der Emslandarena gegen Dresden

Das Zwei-Städte-Team hofft, dass sich die personelle Situation bis zum nächsten Spiel verbessert. Es erwartet am Freitag um 19.30 Uhr den Tabellenletzten HC Elbflorenz Dresden in der Lingener Emslandarena.


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