TT-Grenzvergleich: Regio Oost siegt Premiere als Regionsteam in Spelle missglückt

Von Georg Bruns

Meine Nachrichten

Um das Thema EL-Sport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Zuversicht vor dem Turnier: Das deutsche Regionsteam Ems-Vechte. Foto: Georg BrunsZuversicht vor dem Turnier: Das deutsche Regionsteam Ems-Vechte. Foto: Georg Bruns

Spelle. Der SC Spelle-Venhaus hat sich bei der 37. Auflage des internationalen Grenzvergleiches erneut als Ausrichter einer Tischtennis-Großveranstaltung bewährt. Doch die Premiere der Kreise Emsland und Grafschaft Bentheim als gemeinsames Regionsteam Ems-Vechte ging daneben.

Die Mannschaft war zwar schlagkräftiger, konnte aber den niederländischen Kontrahenten, die vor allem in den weiblichen Konkurrenzen professioneller agierten, nur im Ansatz Paroli bieten. In der Endabrechnung lag der überlegene niederländische Titelverteidiger Regio Oost mit 196 Punkten erneut vorn. Dahinter positionierten sich die Regio Noord (176) und das deutsche Team Ems-Vechte (96).

24 Spieler pro Mannschaft

Gespielt wurde nach deutschem Modus mit je drei weiblichen und männlichen Jahrgangsstufen. Jede Altersklasse umfasste vier Aktive, sodass die Mannschaft insgesamt aus 24 Akteuren bestand. Wie immer wurde der Kreisvergleich in Form eines Einzelturniers durchgeführt. Je nach Platzierung erkämpften die Spieler Punkte für die Mannschaftswertung.

Nur B-Schüler siegen

Die vom Teamchef Christian Lühn (Olympia Laxten) angeführte Regionsauswahl hatte etliche Schwachpunkte, die nicht zu kompensieren waren. Sie stellte mit dem Quartett der Schüler B nur eine siegreiche Altersklasse. Für ein wenig Balsam sorgten somit Marian Schupe, Danny Schenk (beide Olympia Laxten), Leon Vehring (SV Bawinkel) und Rico Janzen (VfL Rütenbrock), die insgesamt 30 Punkte für die Gesamtwertung beisteuerten.

Finn Wilmink sammelt neun Punkte

Eine exponierte Stellung nahmen auch Madelief Kyrah Neutel (Union Emlichheim) und Finn Wilmink (SV Bawinkel) ein, die als Viertplatzierte ihrer Konkurrenz jeweils neun Zähler erkämpften. Etwas glücklos agierte Luca Wolke (SV Esterwegen), der bei der männlichen Jugend in der Vorrunde ein schweres Los hatte, sich aber steigerte und in der Einzelwertung Rang sieben belegte. Fast alle anderen Aktiven hatten einen Stammplatz im unteren Bereich. Schmerzlich vermisst wurden Leistungsträger wie Simon Penniggers (Olympia Laxten), Constantin Lüske (SV Bawinkel) und die abgewanderte frühere Meppenerin Antonia Joachimmeyer.

Niederländer übermächtig

Die niederländischen Mannschaften, durch Gebietsreformen fast übermächtig geworden, waren mit einem relativ großen Anhang angereist. Im Vergleich zur deutschen Auswahl sorgte eine Vielzahl von Betreuern und Trainern für eine effektive Wettkampfgestaltung.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN